Bali kreuz und Bali quer

Unterwegs durch Bali. Belgeitet uns von Ubud zum Baumtunnel und Medewi Beach. Zu Reisterassen und die Tempelanlage am Bratan See, über Munduk bis Pemuteran

Das wahnsinnige Fahrzeug hat uns die Mobilität beschert, die wir dringend brauchen, um auf Bali herum nomadieren zu können. Tatsächlich bestätigt sich jeden Tag aufs Neue: Einfach an den Straßenrand stellen, Finger raus und warten, bis ein Bus oder ein Kleinbus anhält und uns befördert, funktioniert hier nicht. Bali hat zwar viele Hindus, aber es ist halt nicht Indien. Das Mietauto war eine goldrichtige Entscheidung. Und mit jedem Tag wächst die Routine und immer weniger werden die Scheibenwischer anstelle der Blinker betätigt, wenn es nicht gerade regnet. Weiterlesen

Regen auf Bali

Unterwegs im regnerischen Bali. Kommt mit, es lohnt immer etwas auf Bali zu unternehmen. Es gilt das Motto: nicht das Wetter ist schlecht, nur die Kleidung

Schön sind sie anzusehen, die sattgrünen Reisfelder auf Bali. Von den Bauern erfordert das eine Menge Arbeit und intelligente Planung; die Bewässerung der Parzellen ist eine Kunst für sich. Kanäle werden dafür angelegt und mit Schiebern verbunden, damit die Setzlinge immer mit den Füsschen im Wasser stehen.

In diesen Tagen haben die Bauern weniger Arbeit mit der Bewässerung, es schüttet wie aus Kannen; Nachwirkungen der Regenzeit heißt es. Morgens ist es meist schön, dann gegen Frühnachmittag ballen sich die Wolken zu immer dunkler werdenden Teppichen und fast unvermittelt gehts dann los: Regen, was das Zeug hält. Die “Schieber” in den Wolken scheinen alle gleichzeitig geöffnet worden zu sein. Als Bewohner aus dem Norden Deutschlands ist uns dieses Naturereignis eigentlich nicht fremd. Aber Regen in dieser Region schlagen das, was normalerweise bei uns von oben herabströmt, um ein vielfaches.

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Als Autonomaden auf Bali

Unterwegs mit dem Auto durch Bali. Begleitet uns durch gepflegte Landschaften. Anders als mit öffentlichen Verkehrsmitteln, Abenteuer Mietwagen

Bali ist toll, Bali ist schön, vor allem landschaftlich. Dort unterwegs zu sein, ist wie eine lange Fahrt durch ein großes, gepflegtes Gewächshaus. Leider gibt es in Gewächshäusern kaum öffentliche Verkehrsmittel wie wir es bräuchten. Die kompakteren Busse hier sind eher indisch, als thailändisch, also wenig geeignet, um mit Gepäck mobil durchs Land zu hoppen und zu stoppen, wo es einem gerade gefällt. Alternativ ließe sich so etwas natürlich mit einem Taxi machen, aber Taxis sind kostspielig auf der Insel und wenn man zur großen Rundreise antritt, rechnet sich diese Variante nicht. Viele Touristen ziehen es deshalb vor, Mopeds oder Scooter zu mieten, um damit die Gegend zu erkunden. Ein Scooter ist aber auch noch nicht der Königsweg. Das Wetter kann launisch sein und wohin vor allem mit dem Gepäck oder mit den Füßen, wenn du nicht geübt bist, im Umgang mit den Zweirädern.

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Zur Insel in der Balisee

Unterwegs nach Bali. Begleitet uns beim Flug mit einem Hardcore-Low-Cost-Carrier. Ob es an der Gesellschaft lag, dass diese Reise uns so mitnahm?

Es gibt verschiedene Arten, Bali anzusteuern. Leute wir wir, die budgetabhängige Entscheidungen treffen, landen sehr schnell bei den Hardcore-Low-Cost-Carriern, deren Streckennetz ganz Südostasien überspannt. Auf diese Weise lernten  wir den zweiten Flughafen Bangkoks näher kennen, der immerhin auch fast eine ganze Autofahrstunde vom Zentrum entfernt ist. Ein besonderer Flughafen übrigens, der sich in der Welt des Golfsports einen Namen gemacht hat. Zwischen den Rollbahnen liegt ein Golfcourt, der aktiv genutzt wird. Und mit etwas Glück erlebt man beim Start oder bei der Landung einen Eagle. Geschlagen von einem Spieler, dessen Namen man wohl nie erfahren wird.

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Es gibt viel zu sehn, fahren wir doch hin

Unterwegs nach Südostasien. Begleitet uns im Billigflieger nach Thailand. Nach einem kurzem Aufenthalt in Bangkok planen wir, in Indonesien anzukommen

Ende März, irgendwo am Rande Kölns. Wir saßen in einem spärlich möblierten Saal, umgeben von sitzenden, liegenden, kauernden Menschen. Zwischen angebrochenen Keksschachteln, Obstresten, dampfenden Pappbechern voller Kaffee. Um uns Leute, die sich 4-stöckige, in Heimarbeit belegte Stullen ins Gesicht drückten. Wo waren wir? Richtig, im Flughafen. Wartehalle B 30, zusammen mit ein paar hundert anderen Passagieren eines Low-Cost-Carriers, kurz vor Abflug. Früher durften wir das übrigens noch Billigflieger nennen und wenigstens ohne Zuzahlung das Gepäck am Schalter aufgeben, mussten aber bei der Landung klatschen.

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