Yukatan-Städte

Etwas ist augenfällig in Mexiko: Städte sind immer um einen zentralen Platz aufgebaut. Auf dem entspannen Alt und Jung, Familien und Freunde. Oder Leute wie wir. Sehen und gesehen werden. Natürlich darf auch eine Kirche nicht fehlen, oder besser noch: die Kathedrale.

Was uns gefällt: wie einfach die Orientierung ist, wenn Straßen durchnummeriert sind. Die Reihe mit den geraden Nummern wird gequert von den Ungeraden. Ganz simpel: Nenne mir die beiden Koordinaten einer Adresse und ich führe dich hin.

Oft sieht man alte Gebäude, die wie Kulissen aus einem Western wirken: klobige Trutzkirchen, ehrwürdige Kathedralen im spanischen Stil, flache kunterbunte Häuser mit schnörkeligen Gittern und kunstvoll geschnitzten Eingangstüren. Und immer wieder: plakative Fassaden, getunkt in Farbpaletten, die jeden europäischen Städteplaner verzweifeln ließen. Aber hier passt es.

Was unbedingt zu mexikanischen Ortschaften gehört: Denkmäler, die an große Ereignisse der eigenen Geschichte erinnern und Standbilder von Helden. Auch die Mercados, Märkte für Lebensmittel und Krimskrams. Irgendwo entdecken wir immer einen. Kreuzungen, wo Polizisten den Verkehr dirigieren. Ein gigantisches Beschäftigungsprojekt. Aber das ist sogar effektiv. Man respektiert Verkehrsregeln. Apropos, was wir schnell lernen: In Städten parkst Du, wo der Kantstein weiß ist. Gelber Kantstein signalisiert tabu. Auch das funktioniert problemlos.

Valladolid

Diese Stadt bleibt unser Lieblingsort, weil sie so authentisch das typische Yukatan verkörpert. Die Region um Valladolid war übrigens Schauplatz schwerster Kämpfe während des Unabhängigkeitskrieges der Maya. Sicher, es gibt auf der Halbinsel Städte mit exquisiterer Gastronomie, geputzteren Straßen und repräsentativeren Palästen. Aber nirgends passt ein Ort so zu seinen Einwohnern wie In Valladolid. Diesem Mischmasch aus Espanoles, Mestizen und Indigenen, also Maya-Nachfahren, mit ihrer Sprache und kleinen Frauen in traditionellen Kleidern.

Das Angebot an Sehenswürdigkeiten in der Stadt lässt sich an einem Tag erkunden: Die aparte Kathedrale aus kolonialer Frühzeit beim schönen Park, in dem immer etwas los ist. Die fußläufig gut erreichbare „Calle de los Frailes“, eine restaurierte Straße zum Bummeln, mit interessanten Boutiquen und Kunstgeschäften. Oder man besucht das private Museum für Tequila, mit der aberwitzigen Sammlung an Destillaten und lässt sich auf eine Verköstigung ein. Wichtig für Reisende, die sich selbst versorgen, in Valladolid finden wir gute Einkaufsmöglichkeiten: Bäcker, Lebensmittelgeschäfte, Fachhändler.

Logistisch ist der Ort ein hervorragender Ausgangspunkt für Exkursionen. Leicht und schnell gelangen wir zu diversen Sehenswürdigkeiten, wie den Cenoten Suytun, Oxman, Samula und     X-Keken und natürlich der weltberühmten Maya-Kultstätte Chichen-Itza.

Rio Lagartos

Ein gemütlicher Fischerort, der kollektiv dem Siestamachen huldigt. Oder liegt es an der Weihnachtszeit, dass vieles geschlossen hat? Unser erster Eindruck, hier passiert ein Umbruch. Gerade wird eine moderne Strandpromenade gebaut. Die alte würde es auch tun. Die ist malerisch mit Fischerbooten, wo täglich der Fang aussortiert wird und Horden von Pelikanen herumlungern, immer bereit Restfisch zu ergattern. Die Mole ist reales Social Media: Fischer, die sich zum Plausch versammeln, Bootsführer, die Passagiere suchen für eine Tour durch die Küstengewässer. Klar, machen wir auch und finden das perfekte Boot. 1.000 Pesos zahlen wir für 2 Stunden Fahrt durch das Biosphärenreservat, aus denen effektiv 3 werden und den geduldigen, kompetenten Käptn‘. Flamingos sehen wir aus der Nähe, alle möglichen Seevögel, ein Krokodil und malerische Buchten. Auch ein erster Stopp beim Pink Lake gehört zum Programm sowie ein Abstecher zum offenen Meer.

Nicht fehlen darf ein Ausflug nach Las Coloradas. Idealerweise über Land, mit Stopp bei der Saline, die für das Spektakel um die Rosa Seen verantwortlich ist. Zur Salzproduktion sind direkt am Meer spezielle Becken angelegt, wo Mikroorganismen das Wasser tiefrosa leuchten lassen. Was eigentlich industrieller Standard ist, hat sich zur Touristenattraktion entwickelt. Wer das surrealen Phänomen aus der Nähe sehen will, braucht dafür einen Guide. Der will 100 Peso Gebühr pro Person, erzählt was sich nachlesen lässt und hat gute Tipps und Kniffe für Photos.

Etwas weiter entlang der einsamen Atlantikküste lassen sich noch mehr Vogelgruppen beobachten. Oder man badet am Naturstrand im türkisblau funkelnden Meer.

Izamal

Die Stadt empfängt ihren Besucher ganz in gelbweiß. Jedenfalls sind alle baulichen Strukturen um das zentrale Franziskaner-Kloster in diese Farben getaucht. Angeblich verdankt Izamal diesen Anstrich einem Papstbesuch. Gelb-Weiß ist ja die Flagge des Vatikans, das symbolisiert Gold und Silber. Es würde passen. Die Gier nach Edelmetallen war ja auch Treibstoff der Konquistation. Der Fairness halber nennen wir noch die alternative Interpretation für das Stadtgelb. Es sei eine Hommage an den Sonnenkult der Mayas.

Wie brutal die Kulturen von Eroberern und Eroberten miteinander verbunden wurden, erzählt die Stadt selbst: Maya-Tempel wurden zerstört, die Steine als Baumaterial für sakrale christliche Bauten recycelt. Nicht nur in Izamal. Was entstand, ist zwar eine aus touristischer Sicht sehenswerte Stadt, die aber ihre Vorgeschichte vergessen machen will. Heute kandidiert sie für die Aufnahme ins Weltkulturerbe. Zum Grübeln auch das Denkmal für Diego de Landa. Ein religiöser Eiferer und Menschenquäler, der die tradierte Historie der indigenen Völker auszuradierte.

Ein Tag genügt uns für die Besichtigung von Izamal, inklusive Besteigung der im Stadtbereich gelegenen Kinich Kakmo Pyramide. Sie gilt als dritthöchste in Yukatan, ist seltsamerweise ohne Eintritt frei zugänglich und gewährt einen großartigen Blick über die Stadt. Natürlich auch auf den Konvent St. Anton von Padua, der ja, was die Bausubstanz angeht, eigentlich aus einer Pyramide besteht. Izamal, eine sympathische Stadt, in der wir uns wohl fühlen. Angenehm fürs Auge und das leibliche Wohl, denn Izamal hat gute Restaurants mit fairen Preisen.

Merida

Den Jahreswechsel erleben wir in der Hauptstadt Yukatans, eigentlich in Erwartung, fröhlich exzessiver Silvesterstimmung in den Straßen. Ein Irrtum unsererseits; Merida ist kein Beachclub. Die Menschen feiern traditionell. Entweder zuhause im Kreis der Familie oder in Restaurants, bei opulenten Menüs. Plätze sind kaum zu bekommen, die sind lange im Voraus reserviert.

Merida hat alles, was Besucher erhoffen: Lebendige Einkaufsviertel, stattliche Altbauten sowie ausgesuchte Gastronomie, die das ganze kulinarische Spektrum Mexikos abbildet. In jeder Preisklasse.

Wir erkunden über die Tage die Altstadt rund um den Plaza de la Independencia. Imposant überragt die “Catedral de San Idelfonso” mit ihren Doppeltürmen den Platz. Sie ist eine der ältesten auf amerikanischem Boden überhaupt. Wuchtig auch der vormalige Bischofspalast, der inzwischen als Kunst-Museum dient. Gegenüber das Casa de Montejo, das Portal reich verziert mit Figuren. Und – ebenfalls ein Hingucker – das Rathaus.

Reiseführer empfehlen gerne eine Besichtigung der Prachtstraße Paseo Montejo, zu der wir uns zu Fuß aufmachen. Unser Tipp: Wer wenig Zeit mitbringt, darf sich den Besuch ersparen. Außer einigen monumentalen Villen wird wenig geboten. Interessanter ist es auf jeden Fall, durch eine der kleineren Straßen mit den vielen bunten Häusern zu bummeln, oder sich von einem der Cafés rund um den Zocalo das bunte Treiben anzuschauen.

Der ultimative Tipp für Mexikoreisende ist natürlich, sich einen Strohhut zu kaufen. Bequemer und zweckmäßiger als moderne Mützen sind sie der ideale Begleiter beim Schlendern unter der Sonne. Es gibt sie von billig bis teuer. Schon mal hier: ja, es darf auch die Panama-Qualität sein. Zu bekommen im Gewirr des Mercado de Santiago, einem Markt, wo es sich trefflich bummeln lässt, wenn man keine Angst vor Gedränge hat.

Gut erreichbar von Merida ist der beliebte Küstenort Celestun. Unser Eindruck: Die Bootstouren hier erreichen zwar nicht die Klasse der Touren in Rio Lagartos. Dafür ist der Strand super: Türkisfarbenes Meer, heller feiner Strand, dezent gruppierte Lokale und Fastfoodwägelchen. Ein idealer Platz zum Grillen (unter der Sonne) und Chillen (bei einem Drink).

Campeche

Städte am Meer sind immer besonders attraktiv. Nicht nur für Touristen der Gegenwart. Die Hafenstadt Campeche musste das schon früh erfahren; sie war enorm beliebt bei den Piraten der Karibik. Nach etlichen Überfällen und Brandschatzungen entschlossen sich die Bewohner, ihre Stadt mit einer dicken Steinmauer einzufassen, bestückt mit Kanonen. Prompt blieben die Seeräuber aus. Teile der mächtigen Bastion existieren noch und lassen sich gegen einen Obolus von wenigen Pesos besichtigen. Oben hat man einen guten Blick über die innerhalb der Mauern liegende Altstadt, auf die prächtigen, bunten Fassaden, die als Weltkulturerbe ausgezeichnet sind, und zum Teil auch hinter diese Kulissen. Ursprünglich ein Wohnviertel, wird das historische Viertel zunehmend gentrifiziert. Gastronomie und Hotellerie dominieren die pittoresken, sehr farbigen Gassen, auch Boutiquen und Shops mit Kunstgewerbe, alles sehr stilsicher. Das Herz jedes Fotografen muss höher schlagen, bei so viel Futter fürs Auge.

Besonders gelungen ist die Gestaltung des Plaza Principal, bei der „Kathedrale de Nuestra Senora de la Purisma Concepcion“. Ihr gegenüber liegt übrigens ein Fischrestaurant, das tatsächlich hält, was die Straßenrestaurants mit Massenabfertigung in der 59/61 Calle nur versprechen. Ein Kuriosum gibt es einige Straßen weiter, an der Calle 63. Der einstige Sakralbau der Jesuiten „Ex-Templo San José“ aus dem 18. Jahrhundert, besitzt neben dem Glockenturm auch ein maritimes Leuchtfeuer.

Um den historischen Kern Campeches drapiert sich die Neustadt. Architektonisch weniger interessant ist sie zur Meerseite hin dennoch ein Magnet. An der Strandpromenade finden sich regelmäßig Fans von Sonnenuntergängen ein, die dort besonders eindrucksvoll erscheinen. Was man nicht oft sieht, hier aber findet: Ein spezieller Parcours für Läufer. Entlang des Ufers bringt Lauftraining besonderen Spaß, die Piste wird jedenfalls gut genutzt.

Unser Fazit: Hoher Erlebniswert, aber 1-2 Tage sollten für Campeche genügen.

Bacalar

An der Lagune der 7 Farben, die eigentlich ein langer See ist, liegt Bacalar. Verschiedene Cenoten füllen das Gewässer permanent auf. Diese Cenoten sind anders als die Höhlen, die wir von Valladolid kennen. Erkennbar sind sie an ihrer kreisrunden Form und der speziellen Färbung. Überhaupt, die Lagune ist geologisch höchst interessant: ein Biotop in Balance, das aber keinerlei Fische beherbergt. Boote hier dienen ausschließlich einem einzigen Zweck, nämlich Besucher herumzufahren. Es gibt wohl niemand, der nicht wenigstens einmal mit einem Kanu, Motor- oder Segelboot den See erkundet. Mit Glück erwischt man Zeiten, in denen das Licht so perfekt ist, dass sich alle sieben Farben (oder mehr) auftun. Mit Pech, ist es bewölkt und dann wirkt die Lagune eher normal.

Alles in Bacalar dreht sich um den See. Er ist Anlass, überhaupt herzukommen und Basis aller Geschäftsmodelle. Eifersüchtig fast, wird er von denen abgeschottet, die damit Einnahmen generieren. Das ist nicht die öffentliche Hand, sondern private Geschäftsleute. Das Ufer ist unter ihnen parzelliert. Beachclub reiht sich an Hotel, an Bar, an Beachclub, an Hotel, usw. Zum Teil sind die Areale sogar mit Mauern vor Einblicken geschützt. Wer zahlt darf rein, der Rest ist ausgeschlossen. Eigentlich fatal, diese Privatisierung der Natur, die wir wohl der Korruption verdanken. So jedenfalls erzählt es Miguel, mit dem wir knapp 2 Stunden eine Lagunenfahrt machen. Das kostet 350 Pesos pro Person, ist informativ und macht Spaß.

Anschließend fahren wir noch zur etwa 2 km entfernten Cenote Azul, die in erster Linie als Badeanstalt dient. 25 Pesos kostet der Eintritt.

Bacanal wirkt überfüllt, überteuert und bietet leider außer Bootsfahrten kaum Alternativen. Vielleicht noch Party feiern, aber das gibt’s anderswo auch. Ein Tag Aufenthalt hat uns total gereicht.

Mahahual

Ein Flughafen liegt nahe dran und Kreuzfahrtschiffe ankern in der Bucht. Die Passagiere, viele US-Amerikaner, fluten den Ort. Zurecht, das Meer ist gnadenlos schön, grün schillernd und Tiefblau. Der Ort ist zur Meerseite gepflastert mit dem üblichen Rummel, der sich um solche Hotspots bildet. Fast meint man, an der Khao San Road in Bangkok angekommen zu sein: Massageliegen, Bars, Streetfood, Andenkenläden. Hauptsächlich wird hier auf US-$ Basis kassiert, um den Kreuzfahrt-Besuchern das Umrechnen zu ersparen. Der Ort hat, wie meist in Mexiko, zwei Gesichter: Die Meerseite hui, die Landseite pfui. Schon in der zweiten Reihe parallel zur Strandpromenade tut sich das Elend auf. Der abgeklärte Reisende weiß das und erspart sich den Anblick.

Über eine Sandstraße, die als Mutter aller Schlaglochpisten ganz oben mitmischt, was den Abenteuereffekt angeht, fahren wir weiter nach Süden. Vorbei an einzelnen Beachclubs, kleinen Hotels und wenigen Restaurants. Die Strände hier sind wilder. Naturstrand heißt so etwa in den Broschüren der Reiseveranstalter. Nach 5 km erreichen wir unser einsames Hotel. direkt am Strand des karibischen Meers.

Mahahual: Tauchen, Schnorcheln, Squad- und Fahrradfahren, all das wird bereits angeboten. Man muss kein Prophet sein, um dieser Ecke eine gigantische touristische Zukunft vorherzusagen.

Tulum

Eine Durchgangsstraße an der eine Stadt liegt. Bei Ankunft in Tulum bestätigt sich, was schon die Straßenkarte verrät. Die Autobahn 307 ist das Rückgrat um das sich der Ort drapiert. Aber die Bewohner machen das Beste draus. Der Durchgangsverkehr wird gnadenlos durch Topes entschleunigt, also kein Problem, die Straßenseite zu wechseln. Beide Seiten der Durchgangsstraße sind belegt mit Hotels, Boutiquen, Restaurants, allen Arten von Läden. Das lädt zum Flanieren ein. Ein bunter Pulk aus Einheimischen und Besuchern belebt den Straßenschlauch. Ja, sehen und gesehen werden zählt auch hier. Tulum ist locker: Abends geben sich einige Abschnitte den Anschein von Kiez-Zonen mit Parties auf dem Trottoirs.

Aber die originäre mexikanische Musik spielt in den Nebenstraßen und in der zweiten Reihe. Ohne Übergang tun sich dort dörfliches Leben auf und die Quartiere in denen urbane Gegenkultur blüht. Sehenswert auf jeden Fall sind die großflächigen Murals, im Mex-Style.

Wer sich losreißt vom Shoppen und Schlemmen hat einen guten Grund: Die Strände! Einige der tollsten Karibikbeaches finden sich in Tulum. Playa Paraiso ist einer davon. Feinster weißer Sand, dahinter die grün-blau changierenden Wellen. Für genügend Liegen und Sonnenschirme ist gesorgt und natürlich auch für Bars. Gut befüllt aber nicht überfüllt ist dieser Beach, der sogar bei Pelikanen beliebt ist, die hier unbeschwert herum watscheln.

Vom Strand zu sehen, aber noch besser man besucht sie gezielt, sind die Ruinen der Mayas. Mit dem Wagen fahren wir den Strandweg Carretera Bocapaila entlang, vorbei an den Clubs und Hotels bis zum Parkplatz ganz hinten. Das Abstellen des Autos ist hier noch umsonst. Dann weiter zu Fuß bis zum Eingangsbereich des archäologischen Geländes. Die Anlage ist großzügig angelegt und bietet traumhafte Ansichten. Mehr dazu findet Ihr in unserem Bericht zu den Maya-Kultstätten Yukatans.

Empfohlen und gut erreichbar sind die Cenoten der Umgebung. Während unserer Fahrt nach Coba, das ca. 45 km entfernt ist, sehen wir viele Besucher, die sich mit dem Rad dahin aufmachen. Räder lassen sich meist in Hostelnähe ausleihen. Das nutzen sogar autoverwöhnte US-Touristen. Wir haben leider keine Zeit, eine der Cenoten zu besuchen.

Tulum gehört übrigens zu „Pueblos Magicos“, also den interessantesten Orten Mexikos. Wer hätte das gedacht, angesichts der Autobahn 307!

Unterwegs auf Yukatan