Jordanien

Wie viele andere Länder, verlangt auch Jordanien bei der Einreise ein Visum. Ausgestellt wird das Visum durch die diplomatischen Vertretungen oder bei der Einreise. Ein Visum kostet 40 JOD, der Betrag muss in bar entrichtet werden. Also gilt es vorher Devisen zu besorgen, oder noch vor der Passkontrolle in Jordanien, Geld zu wechseln.

Wir haben uns diesen Aufwand durch den Kauf eines Jordan-Passes jordan-passersparen können, einer wirklich cleveren Erfindung der Tourismusbehörde. Wer den Jordan-Pass hat, braucht bei der Einreise keine Visagebühren zu entrichten, die sind nämlich im Kaufpreis bereits enthalten, und kommt relativ geschmeidig ins Land hinein. Ein weiterer Vorteil: Bei Vorlage des Jordan-Passes braucht man für viele Sehenswürdigkeiten Jordaniens keinen Eintritt zu bezahlen. Das Papier amortisiert sich damit bereits bei einem normalen Besichtigungsprogram von alleine. Am besten also, man kauft sich den Pass vor der Abreise übers Internet. Das funktioniert ganz einfach mit der Kreditkarte.

Jordanien wirkt entspannt und freundlich. Hektik oder Aggressivität erleben wir nirgends, auch keine ausgrenzenden oder abweisenden Aktionen. Es scheint hier nach dem Prinzip zu gehen „leben und leben lassen“. Nichts ist zu spüren von den strikten Reglementierungen, wie sie in einigen Nachbarländern der Region inzwischen üblich sind. Das macht Jordanien touristisch attraktiv.

Dass in diesem Teil der Erde über die Jahrtausende zivilisatorisch enorm viel passiert ist, lässt sich heute noch nachempfinden. Ägypter, Hellenen, Römer, Byzantiner, Umayyaden, Mameluken, Osmanen und viele andere Kulturen, die aufzuzählen Bände füllen würde, haben hier Geschichte gemacht. Es wurde gebaut, zerstört, erobert, neu errichtet, gekämpft, gewonnen verloren, überlebt oder untergegangen. Vieles davon ist gerade in Jordanien noch sichtbar und zusammen mit der sehr speziellen Natur des Landes fügt sich all das zu einem Bilderbuch, das entdeckt werden will.

Wir haben die interessantesten Ort aufgesucht und unsere Eindrücke beschrieben. Zum Nacherleben oder einfach nur, um sich einmal gedanklich auf eine kleine Reise einzulassen, durch ein Land, das touristisch bei uns immer noch unterschätzt wird.

Wer weiterlesen möchte:

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