Yangon

Bis vor einigen Jahren hieß die größte Stadt Myanmars noch Rangun und war Hauptstadt des Landes. Heute heißt sie Yangon, ist zwar nicht mehr Regierungssitz, aber mit ihren fast 6 Mio. Einwohnern steht sie immer noch auf Platz 1 und ist in jeder Hinsicht von zentraler Bedeutung für Myanmar. Der Meeresarm, an dem die Stadt liegt, gehört zum Andamanischen Meer, das wir bereits am Südzipfel Indiens gesehen haben. So trifft man sich wieder.

Ohnehin lässt vieles hier Erinnerungen an Indien aufleben. Die Farben, die Gerüche, das Stadtbild in Downtown, grelle Plakate und Betel-Stände. Auch manche Verrücktheit, etwa dass die meisten Autos das Lenkrad rechts haben, wie in England, obwohl die Fahrtrichtung deutsch ist. Bleiben wir beim Straßenverkehr. Die Straßen sind permanent verstopft.

Die Fahrer brauchen eine Engelsgeduld und viel Zeit, um voranzukommen und die Fußgänger die Beherztheit von Kamikazefliegern. Kein Auto verlangsamt oder stoppt nämlich, wenn Menschen auf der Straße sind. Eine derartige Radikalität haben wir selten erlebt. Aber wir sind gut präpariert. Wer es schafft, in Delhi einen 10-spurigen Ring lebend zu überqueren, für den ist Yangon keine Herausforderung. So gewappnet stürzen wir uns in die Millionenstadt, mit dem festen Willen, möglichst viel zu erkunden und als Überlebende davon berichten zu können.

Downtown

Wir werden schnell vertraut mit der Stadt. Sie ist hier in Downtown übersichtlich schachbrettartig angelegt. Den Stadtplan, den wir im Hotel bekommen, könnten sogar jüngere Reisende lesen, die sich sonst nur mit GPS-Plänen nach draußen wagen. Nur wenig später bewegen wir uns bereits mit traumwandlerischer Sicherheit durch die Millionenstadt. Bitte nicht vergessen, unser Motto lautet „was wir können, schafft Ihr auch“. Tatsächlich ist Yangon eine freundliche Stadt, wirklich kritische Situationen haben wir keine erlebt.

Obwohl die Straßen eigentlich immer bevölkert wirken, kommt keine Hektik auf. Yangon entschleunigt. Niemand drängelt oder schubst, die Menschen lächeln freundlich, wirken entspannt.

Zu Fuß erkunden wir am liebsten eine Stadt. Das macht in Yangon enorm Spaß. Kaum eine Straße, wo nicht Verkaufsstände und kleine Tischlein mit Stühlchen für die mobile Straßengastronomie aufgebaut sind. Yangon – so empfinden wir es – gehört, was Qualität und Quantität von Streetfood betrifft, zu den Topadressen asienweit. Schon deswegen, weil der pfälzische Saumagen hier sein burmesisches Pendant gefunden hat. Wer’s mag ….

Und wenn es ein Museum für außerordentliche Häuserfassaden gäbe, wäre bestimmt ein Raum für diese Stadt reserviert; Titel „wenn Fassaden reden könnten, hätten sie viel zu erzählen“. Es sind vor allem die Kolonialbauten, die faszinieren. Zum Teil morbide verfallen oder bereits in der Restaurierung. In der Stadt tut sich etwas, wenig wird abgerissen, mehr wird instandgesetzt. Wahrscheinlich findet gerade eine Gentrifizierung statt. Die prächtigen, Monumentalgebäude wieder aufzubauen, können nur internationale Investoren finanzieren, in aller Regel Hotelketten. Man braucht kein Prophet zu sein, in einigen Jahren werden die Betuchten luxuriös unterkommen, die Budgetreisenden das fertige Produkt bewundern – und weiterziehen, dahin, wo sie dann noch reelle Preise finden.

Dem großen Bogyoke Aung San Markt widmen wir einige Stunden. Schon, weil wir hier Schneider finden, die jedes Kleidungsstück zu konkurrenzlos günstigen Preisen, schnellstmöglich anfertigen. Auch hier ist Bummeln ohne Stress möglich und es sollte mit dem Leibhaftigen zugehen, wenn wir hier kein Andenken finden, das uns diese aufregende Stadt in lebendiger Erinnerung hält.

Für den Besuch der Sule Pagode nehmen wir uns viel Zeit. Das Viertel mit seiner Gebäude- substanz aus der Kolonialzeit ist einfach sehenswert. Im Zentrum, dort wo der Verkehr am heftigsten tobt, ruht der golden schimmernde Tempel.

Den ganzen Tag klingen Singsang-Rezitationen aus der Pagode. Wenn andere Pagoden sich rühmen, etwas ganz Spezielles zu sein, genügt es der Sule Pagode, den Menschen im Alltag zu dienen. Lassen wir uns durch das Gold nicht blenden; hier herrscht volksnahe Atmosphäre. Die Menschen des Bezirks finden sich hier zum Gebet ein, bringen kleine Opfergaben und finden einen Ruhepunkt, ganz ohne Schnickschnack, Buddhismus zum Anfassen. Da finden auch so prosaische Angebote wie Lotterielose, die man hier, in glücksverheissender Umgebung erwerben kann, ihren Platz. Pragmatisch sind sie schon, die Anhänger Buddhas. Für Ausländer gehört diese Pagode zu den entgeltpflichtigen, was übrigens nicht die Regel ist. Wir vermerken es – und entrichten unseren Obolus.

Nicht weit von der Pagode finden wir den Mahabandola Garden. Den Mittelpunkt bildet ein hoher Obelisk, das Unabhängigkeitsdenkmal Myanmars. Die Rasenflächen des Parks laden zum Sitzen und Liegen ein. Familien finden sich hier ein, Gruppen von Jugendlichen, Pärchen. Es wird gegessen, getrunken, Mitgebrachtes verzehrt oder bei den fliegenden Händler gekauft. Auch Bier wird getrunken, niemand torkelt, lallt oder belästigt den Nachbarn. Die Stimmung ist so, wie wir es genießen, seit wir hier sind: freundlich, entspannt.

Das Abendessen geniessen wir im Lucky Star, einem Restaurant parallel zu den Streetfood-Ständen am Mahanbandola Garden. Es wirkt auf den ersten Blick wie ein Fastfoodlokal, serviert aber traditionelle Küche, wozu auch eine dampfende Teekanne gehört, die unaufgefordert serviert wird. Wir werden an einem weiteren Abend hier essen. Die touristischen Grill+Bier+Stimmung-Lokale in der 19. Straße mögen zwar touristisch eine Berechtigung haben, aber unseren Geschmack treffen sie weniger.

Shwedagon-Pagode und Umgebung

Das Highlight unter den Pagoden ist zweifelsohne die Shwedagon, eine weitläufige Tempelanlage mit allem, was der hiesige Buddhismus zu bieten hat. Wenn die Sule Pagode für den Alltag steht, repräsentiert Shwedagon den Sonntag. Von Downtown ist die von Weitem, in den Himmel ragende Pagode unübersehbar und einfach zu erreichen. Wir fahren trotzdem mit dem Taxi, wollen keine Minute missen und möglichst einen Tagesverlauf dort erleben. Wir gehen durch das Südtor. Eigentlich ist es egal, aus welcher Himmelsrichtung man kommt, alle 4 Eingänge sind gleich gestaltet; die Symmetrie ist ein Stilelement solcher Anlagen. Durch hallenähnliche Treppenhäuser, alle kunstvoll dekoriert, steigen wir über viele Stufen immer höher. Gläubige können den Aufstieg mit einem Einkauf verbinden und die für Buddhisten zu einem Besuch gehörenden Devotionalien erwerben. Wir schauen eher mit dem Interesse des Touristen, was sich wohl als Erinnerungsstück eignen könnte. Angelangt auf dem Plateau des Sanguttara Hills müssen wir zuerst ein Ticket kaufen, bevor wir das eigentliche Pagodengelände betreten dürfen – übrigens barfuss, wie jeder Besucher. Dann sind wir spontan überwältigt.

Der Anblick des großen Stupa ist grandios. Golden glänzend bedeckt er das Zentrum, überragt viele andere, kleinere Strukturen, alle funkelnd und glitzernd. Langsam reihen wir uns in den bewegten Fluss der Besucher.

Wie oft wir an diesem Tag den Stupa umrunden zählen wir nicht, aber zum Schluss des Tages wird es immer noch zu wenig gewesen sein. Jedes Gebäude hier steht für ein anderes Thema, repräsentiert einen anderen Aspekt für den gläubigen Buddhisten. Buddha ist einfach und vielfältig in Einem. Was für uns zunächst kaum überschaubar ist, lässt sich erst nach weiteren Erkundungen besser verstehen. Etwa die Bedeutung der Schreine, die bestimmten Tagen zugeordnet sind und quasi horoskopische Bedeutungen erfüllen. Was genau es damit auf sich hat, werden wir später in einer anderen Pagode erfahren.

Heute lassen wir die überwältigenden, bildhaften Eindrücke auf uns wirken, nicht nur die großen, auch die Details, die wir aus nächster Nähe im angegliederten Museums für Buddhismus betrachten.

Im Laufe des Tages füllt sich die Anlage mit Besuchern, darunter viele Mönche, auch aus anderen buddhistischen Ländern, erkennbar an den unterschiedlichen Färbungen ihrer Gewänder. Ganz Myanmar scheint hier vertreten zu sein, Leute aus allen Teilen des Landes, gekleidet in ihre spezielle Tracht, geeint an diesem Ort durch ihren Glauben. Für unsere Augen immer wieder ein Schauspiel sind es auch diese Menschenlandschaften, die Shwedagon zu einem Erlebnis machen.

Auch wenn man selbst zur Religion ein distanziertes Verhältnis pflegt, bleibt nicht verborgen, mit welcher Hingabe die Menschen sich hier auf ihren Glauben einlassen. Da sitzen manche introvertiert, kaum wahrnehmend, was um sie herum gerade geschieht, während andere sich spektakulärer gebärden. Da gibt es Einzelne, die vor sich hinmurmeln, da gibt es Gruppen, die stundenlang zusammen Gesänge rezitieren. Alles passt, nichts ist verpönt, auch nicht das Lachen und Spielen der Kinder.

Wir unterbrechen unsere Besichtigung, verbringen aber den Spätnachmittag wieder in der Shwedagon Pagode. Immer noch lassen wir uns vom Geschehen treiben, entdecken in den Tempeln und Schreinen weitere Kleinode buddhistischer Tempelkunst. Dann beginnen die Augenblicke, auf die scheinbar alle gewartet haben, Mönche und Laien, Alt und Jung, Einheimische wie ausländische Touristen, letztere oft ausgerüstet mit Hightech Kameras. Als die Sonne untergeht, lässt sie alles, was goldbedeckt ist, noch einmal erglühen. Dann senkt sich das Abenddunkel über die Anlage. Nun sind es die Scheinwerfer, die Akzente setzen.

Mittags nutzen wir die Gunst der Umgebung, unsere Besichtigung des Shwedagon zu unterbrechen. Wir haben hier in Midtown noch einige andere interessante Objekte auf unserer Agenda. Zu Fuß gehen wir zum nahegelegenen Kan Daw Gye Park. Ein Erholungsterrain mitten in der Stadt. Nach einer kleinen Stärkung in einem freundlichen, westlich gestylten Café gehen wir über lange Holzstege, die über den See im Park gebaut sind. Eine leichte Brise weht, das Wasser des Sees kühlt ein wenig. Die Natur fühlt sich gut an, verschafft uns ein wenig Ablenkung, vor allem aber neue Energien für den Rest des Tages. Pagodentouren sind nicht nur erbaulich für Kopf und Gemüt, sie gehen immer auch ein wenig an die Substanz.

Auf der anderen Seite des Sees steigen wir in ein Taxi und lassen uns zur Chauck Htat Gyee Pagode fahren. Architektonisch versprüht sie etwa den Charme eines Flugzeughangars, was aber durchaus Sinn macht. Sie beherbergt im Inneren einen gewaltigen liegenden Buddha. Mit einer Länge von 72 Metern gehört diese Statue zu den Giganten unter den Buddhas.

Wir umrunden die Statue, dokumentieren den Besuch für unser digitales Fotoalbum, um uns danach zum nächsten Highlight bringen zu lassen, der Wizara Pagode.

Wer sich schon immer gefragt hat, was wohl im Inneren eines Stupa ist, erhält hier eine Antwort, allerdings eine singuläre; wir haben so etwas noch nirgends vorher gesehen. Der Innenraum, ein Kuppelgewölbe, ist kunstvoll dekoriert. Die Decke wie ein Firmament, mit Fresken, die Tiere darstellen, Sterne und Sternzeichen. An die Wände sind naturalistische Bäume gearbeitet, botanisch authentisch, die dem Saal die Anmutung eines Waldes verleihen. Ein Meisterwerk sakraler Baukunst, ein Unikat.

Circular Train

Längst kein Geheimtipp mehr, aber das macht es nicht weniger spannend, eine Fahrt mit dem Zug über die Ringstrecke einmal um die Stadt, mit der Circular Line. Wir machen uns auf zur Central Station, einem gediegenen Bahnhof im kolonialen Stil. Alles wirkt wohlorganisiert und aufgeräumt. Der Bahnsteig ist schnell gefunden, wir sind nicht die ersten Europäer, die auf den Zug warten. Soweit zum Thema Geheimtipp, liebe Verlage von Reisebüchern.

Denkbar einfach ist der Ticketkauf. Der Fahrpreis ist so günstig, dass ich den Eindruck habe, gar nichts bezahlt sondern nur einen großen Geldschein gewechselt zu haben. Unsere Rundfahrt beginnt mit einem Sprint über die Gleise: Bahnsteigwechsel! Wir haben das irgendwie mitbekommen und setzen uns an die Spitze, bedacht unter den Ersten zu sein, um einen Fensterplatz zu ergattern. Die Sorge ist überflüssig. Um diese Uhrzeit nutzen nur wenig Einheimische die Ringbahn, die eigentlich ein Pendlerzug ist und während des Berufsverkehrs sicher brechend voll ist. Im Wagon gibt es ausreichend freie Fensterplätze, das Abteil ist sauber, einfach und gemütlich. Kleiner Tipp, gar nicht geheim: Bei Zügen, die in Uhrzeigerrichtung fahren, am besten in Fahrtrichtung rechts sitzen, da gibt es die interessanteren Ausblicke.

Wir machen es uns raumgreifend auf den Plätzen bequem, um die Runde gut durchzustehen. Am Ende werden wir knapp 3 Stunden unterwegs gewesen sein.

Dann heißt es gucken. Am Anfang auf eher slumähnliche Behausungen, dicht an den Schienen gebaut, wir können den Menschen, die hier wohnen in die Höfe und Fenster schauen. Ja, Müll ist in so einer großen Stadt ein gigantisches Problem, gleichwohl schaffen es die Bewohner dieser Hütten, ihr Umfeld rein zu halten. Überhaupt wirkt die Welt parallel zu den Schiensträngen, besonders aber die kleinen Bahnhöfe, wie ein sozialer Kosmos auf engem Raum. Hier treffen sich die Leute in kleinen Garküchen mit Streetfood, die sogar in Eisenbahntunneln aufgebaut sind, sitzen beieinander, unterhalten sich, essen, lachen, sind auch geschäftig. Es wird gefeilscht und gehandelt und sogar Handwerker nutzen die Bahnsteige, um darauf zu arbeiten.

Wir halten an jedem Bahnhof. Klar, es entstehen sofort Blickkontakte zu den Menschen. Die schauen direkt zurück, lächeln freundlich, winken oder grüßen mit Kopfnicken. Wir bekommen auch Zurufe: „have a nice day“ tönt es aus einer Gruppe Jugendlicher mit hypermodernen Frisuren, klar, haben wir!

Die Umgebung verändert sich, die Bezirke haben ihre eigenen Gesichter. Wohlhabendere Stadtteile liegen an der Strecke, sogar ein Golfplatz und der Flughafen. Blick aus dem Bummelzug auf moderne Jets, wo hat man das schon. Das gemächliche Fahren des Zuges erlaubt ein entspanntes Betrachten. So entspannt, dass einige der Mitreisenden, auch Touristen, sich davon in den Schlaf schaukeln lassen.

Zurück in Downtown

Von der Central Station finden wir leicht den Weg zum Viertel rund um die Sule Pagode, biegen dort, den Prachtbauten im Kolonialstil folgend, Richtung Fluss. Die eindrucksvollen Gebäude strahlen sogar in ihrem morbiden Zustand immer noch eine wahrhaft imperiale Aura aus. Gebaut wird viel und wir bekommen eine Ahnung, wie es hier in einigen Jahren aussehen wird, wenn die Investoren der Stadt ihr bauliches Botox verabreicht haben.

Über die ungemütlichste Straße Yangons, eine Art Autobahn, stapfen wir 1,5 km in Richtung eines golden schimmernden Pagodenzipfels. Schon einmal hier, wollen wir auch das Heiligtum besuchen, das Haare des Buddhas verwahrt. Die Legende erzählt, dass vor 2.500 Jahren zwei wackere Brüder nach einem Treffen mit dem Erleuchteten von ihm 8 Haare erhielten. Sie brachten es fertig sie nach Myanmar zu bringen, wo sie nach vielen Wirren nun in der Botataung Pagode zu bestaunen sind.

Äußerlich eine normalen Pagode, unterscheidet sich die Anlage bereits durch ihr Eintrittsritual für Ausländer. Dass wir bezahlen müssen, und zwar relativ viel mit 6.000 Kyat pro Person, schlucken wir. Die fast erkennungsdienstliche Behandlung mit Fotografieren und Ausstellen eines personalisierten Tickets überrascht. Es fühlt sich an, als ob wir Fort Knox besuchen würden. Tatsächlich ist dieser Eindruck nicht abwegig. Die heiligen Haare sind von Räumen umgeben, die von den Wänden bis zur Decke mit purem Gold bedeckt sind. Wir kommen uns vor wie in einem güldenen Irrgarten. Da, wo die Haare liegen, durften wir hinschauen; ich muss leider zugegeben, keines erkennen zu können.

Dafür spricht uns ein älterer Herr an, der uns schnell als Unwissende identifiziert. Wir erfahren von ihm mehr über die horoskopischen Aspekte des hier praktizierten Buddhismus. Über die Bedeutung von Geburtstagen und -jahren, die persönlichen Glückszahlen, das individuelle Glückstier, welcher Edelstein zu einem passt und in welcher Himmelsrichtung wir unsere Schlafstatt ausrichten sollen. Bei der folgenden kleinen Prozedur, natürlich an einem Schrein mit unserem Wochentag, begießen wir das Haupt des Buddhas und unseres Glückstieres 5 x mit Wasser. Dabei murmelt der ältere Herr etwas von Bibel, Jesus und Bischöfen. Wir haben ihm verschwiegen, dass wir Atheisten sind. Egal, die Glückszahlen werden mal ihm Lotto versucht, man sollte jeder Weltanschauung wenigstens eine Chance geben, sich als die Richtige zu beweisen.

Vier Übernachtungen haben wir in Yangon. Unsere Befürchtung, wir würden uns langweilen, wenn wir die Hauptattraktionen gesehen haben, war falsch. Es gibt viel zu sehen, jede Menge Aktivitäten und uns hat die Stadt riesig Spaß gemacht. Wohl auch, weil wir mit der Entscheidung, in Downtown zu übernachten, richtig lagen. Hier ist man mitten im bunten Leben, von hier aus sind alle Punkte, die uns als Touristen interessieren, leicht erreichbar. Optimal für uns.

Was uns unterwegs auffiel und wie wir hierher kamen.

Unser Hotel-Tipp für Yangon:  Hotel Grand United 21st Downtown