Trekking in Italien

Trekking in den Bergen, das begeistert uns. Begonnen haben wir eigentlich atypisch, nämlich zuerst mit den eher schwierigen Regionen im Hochgebirge. Schwierig deshalb, weil wir als Flachländer zuerst lernen mussten, uns den höheren Lagen anzupassen. Wenn Du jahrzehntelang auf Augenhöhe mit dem Meeresspiegel lebst, sind Wanderungen auf einem Niveau von 3.500 Metern und noch höher für Organismus und Psyche ein Herausforderung. Das alles haben wir im Himalaya erlebt, weit im Osten, in Sikkim, in Nepal sowie im Nordwesten Indiens. Wie wir dort gewandert sind, lässt sich hier nachlesen:  Trekking in NepalTrekking in Indien

Trekking in europäischen Bergwelten ist oft ganz anders als im Himalaya. Dort sind wir tagelang mit einem Guide unterwegs, manchmal auch in Gruppen, und haben logistische Probleme zu bewältigen, die in Europa keine Rolle spielen.

In Italien, wo wir alleine wandern und bisher nur Tagestouren gemacht haben, gehen wir mit unseren Trekkingerfahrungen recht gelassen an die Berge heran. Die Anforderungen des Geländes können wir packen und vor Wetterunbillen, die im Gebirge immer hereinbrechen können, haben wir zwar Respekt, aber wir trauen uns zu damit vernünftig umzugehen. Wir sind mit unserer Ausrüstung gut vorbereitet und wissen, was wir uns körperlich zumuten können, für den Fall der Fälle.

Bei der Vorbereitung selbst wirst Du, wenn Du ohne Guide und Porter wanderst, anders gefordert. In Italien konzipieren wir die Routen alleine, was aber keine Schwierigkeit ist, wir haben für die Regionen Wanderkarten und Tourbeschreibungen. Die sind meist so detailliert, dass man grenzdebil sein müsste, um verloren zu gehen. Dazu kommt, dass alle Wege hervorragend beschildert sind. Farbige und gut sichtbare Markierungen geleiten den Wanderer zum Ziel. Oft ergänzt durch präzise Entfernungsangaben und Informationen über die voraussichtliche Dauer einer Strecke. Das gibt Sicherheit, schafft Vertrauen.

Viele Wandergebiete sind darüber hinaus gut mit Rifugios, also stabilen Hütten, ausgestattet. Essen, trinken, rasten lässt sich dort und sogar anständig übernachten.

Die gute Infrastruktur endet nicht am Wanderweg. Oft gibt es einen Shuttleverkehr zum nächsten Ort, wenigstens aber Parkplätze, direkt bei Kilometer Null. Und langweilige Aufstiege lassen sich hier und dort durch Seilbahnen abkürzen, die einen hinauf aufs gewünschte Niveau befördern.

Hier in Italien stimmt alles, wir sind angenehm von der Professionalität überrascht, mit der die Regionen ihre Services für die Wanderer anbieten.

Unsere Wandertouren in Italien lassen sich hier nachlesen:

Val d’Ambiez  –   Madonna di Campiglio  –  Drei Zinnen 

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