Chiang Mai

Rose des Nordens, wird Chiang Mai gerne genannt, eine der großen Metropolen Thailands, die übrigens ein halbes Jahrtausend älter ist als Bangkok und schon deswegen mehr an Geschichte und historischen Denkmälern zu bieten hat als die Hauptstadt. Man könnte Chiang Mai auch als eine Zwiebel bezeichnen, weil sich um den Altstadtkern viele Schichten legen. die zusammen erst den ganzen Reiz der Stadt ausmachen.

Im historischen Kern Chiang Mai, einem quadratisch angelegten Bezirk, der etwa 4 qkm misst, befinden sich die ältesten buddhistischen Tempelanlagen. Diese „Wats“ gehören zu den eindrucksvollsten Bauwerken, die Asien hervorgebracht hat. Mehr als zweihundert von ihnen soll es allein in der Altstadt geben. Wats, die oftmals mit Klöstern verbunden sind, prägen das Bild der Chiang Mais. Jede Anlage wirkt gepflegt und ist Teil des spirituellen Alltags der Menschen, die sich in der Praktizierung ihres Glaubens übrigens nicht abgrenzen und keine Probleme haben, Besuchern die Tempel zu öffnen. Anders als in einigen Nachbarländern, wird hier wird auf Eintritt verzichtet. 

Chiang Mai, kleine Buddhas laden zum Spenden einKein Besucher wird gedrängt, die Opferstöcke zu füllen. Spenden sind natürlich willkommen, aber wenn überhaupt, dann werden sie auf eine sehr zurückhaltende, charmante Art generiert. Etwa dadurch dass man eine Dachschindel sponsert, oder sich auf einem Tuch verewigt, das später in den Tempelbereich verbracht wird und dafür eine Spende einbringt.

Bei der Fülle an Wats fällt es schwer, Bauwerke herauszuheben. Jeder Besucher sollte sich seine eigenen Favoriten suchen und sich an den künstlerischen und kunsthandwerklichen Ausprägungen erfreuen. Vielleicht verdient ein Tempel besondere Erwähnung und zwar der Wat Chedi Luang, ein altes, gigantisches Gebäude, das fast majestätisch in einer stilvollen Anlage thront, neben ebenso gigantischen Baumriesen. Chedi Luang sollte auch am Abend besucht werden, im untergehenden Licht der Sonne hat der angestrahlte Wat einen ganz besonderen Reiz.

Die Altstadt war einst von einer Mauer mit Wassergraben umrandet, die zum Teil heute noch erhalten ist. Dort schliessen sich die Einkaufs- und Vergnügungsviertel an. Bunte Geschäfte, Restaurants, Bars, Hotels. Alles übrigens zu günstigen Preisen und wir haben nie das Gefühl gehabt, zu teuer eingekauft oder gegessen zu haben. Wie überall (?) in Thailand ist das Angebot an Speis und Trank üppig.

Wir haben die wichtigsten Teile der Stadt an einem Tag besucht, auch den Wat Phra That Doi Suthep, der etwa 15 km außerhalb der Stadt auf einem Berg gelegen ist.

Mit einem der roten Pickup-Taxis ist die Fahrt dorthin äußerst günstig. Außerdem bietet sich so eine gute Gelegenheit, noch mehr von Chiang Mai zu sehen. Die Strecke führt durch eine attraktiv anzuschauende Stadt, vorbei am großflächigen Universitätsbereich, dem Zoo und dem botanischen Garten über Serpentinen in die Höhe. Der Weg scheint auch bei den lokalen Radfahrern beliebt, die sich in der Hitze des Tages hinauf ächzen, um dann mit wahnsinniger Geschwindigkeit wieder nach unten zu fahren. Auch das ein Erlebnis, das wir nicht jeden Tag haben.

Der Besuch Chiang Mais ist Pflicht für jedenTouristen, der mehr,von Thailand sehen möchte als nur die Badestrände. Und garantiert gibt es mehr zu sehen, als wir an diesem einen Tag in der Rose des Nordens erleben konnten. Attraktive Touren gibt es hier.

Was uns unterwegs auffiel und wie wir hierher kamen.

Unser Tipp für Chiang Mai: Wir haben im Thapae Happy House übernachtet!

Bangkok, Chiang Rai, Trat, Koh Kood

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.