Mecklenburg-Vorpommern, Ostsee

Aufgewachsen im Westen, ohne persönliche Erinnerungen an die Zeiten vor den großen Kriegen, ohne verwandtschaftliche Beziehungen zu den Menschen in den Gebieten auf der anderen Seite der deutsch-deutschen Grenze, war es Normalität, von zwei deutschen Staaten zu sprechen. Meine Generation hätte auch ausgehalten, mit drei oder vier Deutschlands zu leben, solange es uns gut ging. Und was das Reisen angeht, nun, da gab es andere Prioritäten, als Heimat zu erforschen. Europa, Asien, die USA waren das Ziel.

Seit der Vereinigung der beiden Deutschlands haben sich die Perspektiven verändert. Auch dass es inzwischen Normalität ist, ohne Kontrollen einfach weiter zu fahren, in beide Richtungen und sich zuhause fühlen zu können. Irgendwie hat es trotzdem recht lange gedauert, bis wir das Bundesland, das östlich von unserem liegt, näher kennenlernen; es gab halt immer andere Prioritäten.

Mecklenburg-Vorpommern, das sie übrigens bei uns ganz leger „MeckPomm“ nennen – gute Beziehungen drücken sich ja oft durch freundliche Spitznamen aus – liegt in der Tat fahrtechnisch ideal, will man zur Ostsee und zwar in Regionen, die ursprünglicher sind und weniger überlaufen.

Für uns, die wir erst wenig von diesem Nachbarn kennen, lassen sich die bisherigen Eindrücke unter dem Motto sammeln: „Wasser salzig! Wasser brackig! Wasser süß!“ MeckPomm besitzt Deutschlands längste Küste, unzählige Seen und tatsächlich das größte Gewässernetz Mitteleuropas. Eigentlich eine ständige Aufforderung, die Schiffermütze aufzusetzen, die Badehose einzupacken oder ab und an den Ostfriesennerz überzuwerfen, denn wo so viel Natur ist, kann es auch mal stürmen und das Nass von der falschen Seite kommen. Allerdings, das, was wir in MeckPomm im Visier haben, ist laut Meteorologen eine ausgemachte Schönwetterecke. Der Nordosten Deutschlands zählt zu den Regionen mit den meisten Sonnenscheinstunden, sagt Gerhard Lux vom Deutschen Wetterdienst.

Beim ersten Besuch 2017, eher zufällig ausgewählt und doch voll ins Schwarze getroffen: Der Darß. Die Gegend nimmt uns sofort gefangen und ist seitdem kein weißer Fleck mehr auf unserer Landkarte. Dass dort noch viel mehr zu entdecken ist, wissen wir. Umso mehr freut uns die Einladung der Tourismusverbände Mecklenburg-Vorpommern und Fischland-Darß-Zingst, die gemeinsam zu einer Pressereise in die Region einladen. Das klingt vielversprechend und natürlich ist Wegsite gerne dabei. Herausgekommen sind zwei Berichte, denn bei so einer Aktion erlebst Du, wenn sie so gut organisiert ist wie diese, unglaublich viel. Und was gibt es Schöneres, als über etwas zu berichten, das einem ausnehmend gut gefällt? Unser Dank an alle Beteiligten für die tolle Organisation und die herzliche Gastfreundschaft. Selbstredend beeinflusst so eine Einladung nicht unsere persönliche Meinung, Vorgaben haben wir keine, denn schließlich geht es auf der Wegsite immer um authentische Reiseberichte.

Warum Fischland-Darß-Zingst viel mehr ist, als ein idealer Platz fürs Chillen im Strandkorb, kann jeder, der sich anregen lässt unsere Beschreibungen zu lesen, selbst herausfinden. Ob man als konventioneller Badegast oder als Entdecker dort ein Wochenende oder seine schönsten Tage im Jahr verbringt, entscheidet jeder selbst. Dazu noch folgende Tipps:

Mobilität für Urlauber, die mit der Bahn und Bus anreisen oder gerne mal den Wagen stehen lassen, bietet die Region auch. Eine Übersicht findet Ihr hier: Anreise: Fischland-Darß-Zingst

Nahezu alles über die Region wissen die Mitarbeiter in den örtlichen Touristenbüros, von denen sich in der Region Fischland-Darß-Zingst eine ganze Reihe finden lässt. Auskunft gibt es zu allen Themen, die wir in unseren Berichten beschreiben und natürlich als besonderen Service, die passenden, aktuellen Landkarten sowie eine herzliche, kompetente Beratung.

Hier geht es zu unseren Berichten:

Darß  –  Fischland-Darß-Zingst-1  – Fischland-Dars-Zingst-2

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