Trat

Ob verdient oder nicht, Trat war die logische Zwischenstation vor unserem Sprung auf die Insel.

Die Stadt bietet sich dafür an; sie ist aufgrund ihrer geografischen Lage der ideale Ausgangspunkt zu den großen Inseln Ko Chang und Ko Kut (Koh Kood). Trat ist ansonsten eher Provinz, aber das bitte jetzt nicht als negative Kritik verstehen; zur Großstadt fehlen noch einige Hunderttausend Einwohner.

Viele Reisende, die nach Kambodscha reisen oder von dort her kommen, werden mit der gleichnamigen Provinz in Berührung kommen, die Inselbesucher ohnehin. Das gilt auch für den betuchteren Touristen, denn Trat verfügt auch über einen Flughafen.

Es gibt auch durchaus charmante Straßen hier, mit älteren, typischen Thai-Häusern, Gasthäusern die ganz schmuck anzusehen sind und auch wohleingerichtet und für einige Stündchen lohnt sich ein unverbindlicher Bummel.

Auf dem Weg zum Zentrum, wo man sich vor der Reise zu einer Insel noch mit Bargeld ATM versorgen kann (man weiß ja nie und sicher ist sicher…), kommt man an einem größeren Thai-Markt vorbei. Reingehen lohnt sich; solche Märkte sind immer für Überraschungen gut oder einfach nur ein lustiger Zeitvertreib. Schön ist vor allem, wie unkonventionell die Waren präsentiert werden. Dicht neben günstigen Textilien grenzt schon mal die Auslage mit den plattgepressten Schweinegesichtern an, neben Allerweltskosmetika stapeln sich Fische, Krebse und Krabben und beim Durchstreifen der Gänge darf sich die Nase alle 50 cm auf ein neues olfaktorisches Erlebnis einrichten.

Mehr haben wir an diesem Sonntag nicht zu sehen und riechen bekommen; die Thais achten den Sonntag. Der Gang zum Abendessen war sehr einsam.

Also, Fremder kommst du nach Trat, suche dir andere Tage aus als das Wochenende, dann wird es sicher so lebendig, wie dieses Städtchen es verdient hat.

Was uns auffiel, wie wir hierher kamen und wie es weiter ging.

Unser Tipp für Trat: Wir haben im Baan Rim Nam Resort übernachtet!