Munnar

Munnar ist eine Hill Station, wie es sie auch in anderen Teilen Indiens gibt; viele davon im Himalaya, wie etwa Darjeeling. Eingebettet in eine fantastische Landschaft, die als Tüpfelchen auf dem i sogar über einen View Point verfügt, der an klaren Tagen einen wunderbaren Überblick über die Region und die West Ghats erlaubt. Dominiert werden die Täler und Hügel vom Teeanbau. Trotzdem wird diese Fast-Monokultur ergänzt durch Felder, wo neben Gewürzen auch Obst und Gemüse wachsen. Die meisten Bauern sind Selbstversorger und sie sind stolz darauf, ohne Düngemittel und chemische Keulen auszukommen.

Das Auge will sich kaum sattsehen, am Grün oder den in der Ferne aufragenden Bergen. Tatsächlich scheint in dieser Region alles zu gedeihen; wahrscheinlich reicht es sogar aus, einen Zahnstocher in die Erde zu stecken, damit er spriessen und gedeihen kann.

Die Ortschaft Munnar ist weniger spannend. Wer hierher reist ist bestens beraten, sich eine Unterkunft in den Anbaugebieten zu suchen und die Gegend per pedes zu erkunden. Oder, auch das wird geboten, mit dem Tuk-Tuk oder einem Taxi eine Besichtigungsfahrt zu unternehmen.

Auch Blumenliebhaber und Leute, die Vögel beobachten möchten, kommen hier voll auf ihre Kosten, beides gibt es in Kerala im Überfluss. Schwieriger wird es, wenn man auf wilde Elefanten aus ist. Zwar gibt es Bilder, die zeigen wie sich die Rüsseltiere in den Teefeldern bewegen, aber die Wahrscheinlichkeit, ihnen tatsächlich zu begegnen, ist eher gering. Vielleicht liegt es daran, dass Elefanten Teepflanzen verschmähen und sich lieber mit den gedeckten Tischen in den Obst- und Gemüsefeldern beschäftigen.

Übrigens, keine Frage, der Tee hier schmeckt hervorragend, auch eingefleischten Kaffee-Freaks.

Was uns unterwegs auffiel und wie wir hierher kamen.

Unser Tipp für Munnar: Wir haben im Royal Mist, einem Homestay fast inmitten der Teeplantagen übernachtet!

Wayanad, Kochi, Periyar, TrivandrumKap Komorin, Alleppey,