Ein laaaaanger Weg

Unterwegs nach Myanmar. Ein langer Weg von Hamburg wir brauchen 26 Stunden. Über welche Stationen unsere Flugreise führt, bis wir in Yangon ankommen

Der Weg nach Myanmar ist geschafft. Nun, wo die erhöhte Aufmerksamkeit des Unterwegsseins einer entspannten Bilanzierung des Reisegeschehens weicht, haben wir Zeit für eine persönliche Statistik: 26 Stunden waren wir von Tür zu Tür unterwegs, ganze 9.500 km. 4 Zeitzonen musste unser Biorhythmus wegstecken. Zweimal saßen wir im Taxi, einmal im Regionalzug und ebensooft in der S-Bahn. Drei Flugzeuge durften wir besteigen, ein gefühltes Dutzendmal wurden wir sicherheitskontrolliert, wenigstens 6 Spielfilme haben wir angeschaut und am Stück vielleicht gerade mal 120 Minuten geschlafen.

Schön, dass wir nun hier sind, wir werden alles tun, damit sich der Einsatz gelohnt hat.

Interessantes gibt es vor allem von den Flugzeugen zu berichten

Wir haben zum ersten Mal die Flaggschiffe von Boeing und Airbus genutzt, nämlich die 777-300 sowie den gewaltigen 380-800. Ja, es reist sich darin bequem, sogar in der Holzklasse. Das i-Tüpfelchen war zum Abschluss ein betagterer, stinknormaler Airbus 320 im Hippielook, von Bangkok Airlines.

Grenzformalitäten bei der Einreise

Abgesehen von dem recht umfangreichen Schreibkram, der beim Grenzübertritt lästigerweise nicht zu vermeiden ist (neben der ausgefertigten E-Visabestätigung, die ja bereits alle Daten zur Person auflistet, müssen noch drei Zusatzformulare händisch befüllt werden), verläuft die Einreise nach Myanmar für uns geschmeidig einfach. Nicht viele Reisende finden den Weg in dieses Land, der Stress für Grenzbeamte und Reisende hält sich daher in Grenzen.

Wir finden am Flughafen ATM-Automaten, die Abhebungen bis zu einem Betrag von umgerechnet 200 € erlauben. Die Information, man könne in Myanmar nur Summen bis 20 € aus dem Geldautomaten ziehen ist jedenfalls für den Bereich des Airports ein Gerücht. Was stimmt ist, die kleine Stückelung der Währung. Der größte Geldschein hat einen Gegenwert von etwa 7 €. Bitte beachten, dass europäische Geldbeutel für solche Volumina kaum geschaffen sind.

Noch etwas erledigen wir direkt am Flughafen; den Kauf einer Prepaid SIM-Karte

Wir nutzen sie für unseren mobilen Router. Wir planen in Gegenden zu fahren, wo WLAN in den Unterkünften kein Selbstgänger ist und wir uns den Zugriff aufs Internet selbst organisieren möchten. Die Preise sind überschaubar, für 15 € bekommt man bereits ein ordentliches Volumenpaket.

Erster Eindruck, Myanmar ist für den Budget-Reisenden bezahlbar. Das bestätigt sich beim Preis fürs Taxi zum Hotel. Wir buchen über die Vermittlung im Flughafen, bleiben damit weit unter dem Preis, den ein anderer Fahrer verlangt hat. Inklusive Trinkgeld geben wir schlappe 7 € für die 1-stündige Fahrt zum Hotel aus.

Ja, wir sind angekommen in Yangon, 4 Nächte haben wir gebucht, auf die wir uns freuen, auf die Tage natürlich auch.

Yangon, Kalaw und Pindaya, Inle See, Mandalay, Monywa, Bagan, Bago, Golden Rock,   Hpa-an, Mawlamyine, Ye / Dawei /

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