Entdecken wir doch Sulawesi

Ganz ehrlich, viele der Orte, die wir besuchen, hatten wir nicht immer auf unserer Agenda. Aber die Reisen der letzten Jahren haben nicht nur unseren Horizont erweitert, sondern Hunger auf mehr gemacht. Das ist so wie mit dem Faden, bei dem immer mehr Dinge zum Vorschein kommen, je länger du daran ziehst und die sich dann nicht einfach wieder wegpacken lassen. So ging es uns mit der Insel Sulawesi. Bei unseren Planungen stand sie eines Tages klammheimlich im Vordergrund und hat es geschafft, auf unserer Route platziert zu werden. Und weil es anders kaum funktioniert, ist Java jetzt der Ausgangspunkt, von dem aus wir zur Entdeckung Sulawesis starten.

Wir erreichen Makassar, die Hauptstadt der Provinz Südsulawesi, nach 2 Stunden Flug. Ein perfekter Flug übrigens. Pünktlich und gut organisiert von Citilink, leider mit der extrem frühen Startzeit 5:55 Uhr. Dafür lassen wir uns um 3:30 Uhr wecken. Aber jedes Ding hat sein Gutes: frühmorgens lässt es sich zügig fahren, wir brauchen gerade mal eine halbe Stunde zum Flughafen, die Hälfte der Zeit, die wir bei unserer Ankunft vor 2 Tagen benötigten.

Leider verspricht eine schnelle Ankunft nicht immer geschmeidiges Fortkommen. Es ist wie verhext, immer wenn wir in Indonesien am Gepäckband auf die Ausgabe unserer Taschen warten, scheinen die Flughafenarbeiter in eine Art Trance zu fallen. Da dehnen sich Minuten zu Viertelstunden und die können auch schon mal zu vollen Stunden anwachsen. Egal, Schwamm drüber. Die Freude, am Ende doch wieder mit dem eigenen Gepäck vereinigt zu sein, wiegt alles auf.

Über einen Informationsschalter am Ausgang des Flughafens Makassar erfahren wir, dass es Zubringerbusse gibt für die 20 km bis zur Stadt. Tatsächlich brauchen wir nicht lange zu warten, besteigen das gut befüllte Vehikel und bezahlen dafür umgerechnet knapp € 2 pro Person. Kleiner Tipp für alle, die es eilig haben: Die Mehrkosten für ein Taxi lohnen sich, will man schneller ins Hotel.

Aber Makassar versetzt uns von Beginn an bereits in echte Urlaubsstimmung, wer hadert da schon mit dem umständlichen Zubringer. Und – wie erhofft – entpuppt sich unser Hotel an der Hafenpromenade ganz als die tolle Unterkunft, die wir jetzt brauchen: freier Blick durch riesige Glasfenster aufs Meer, hoch oben, aus der 7. Etage.

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