Der Kreis ist geschlossen

Unterwegs auf Bali. Begleitet uns bei der Rückfahrt von Amed über Ubud, den Wasserpalast die Batmanhöhle und durch das Gebiet um Karangasem

Amed und die Rückfahrt nach Ubud sollte die erste Bali-Etappe unseres Indonesien-Aufenthaltes abschließen. Die Strecke über den Wasserpalast und die heilige Batmanhöhle wäre fast als angenehm zu bezeichnen. Tja, gäbe es nicht den Sand- und Kieselabbau im Gebiet um Karangasem. Nichts gegen den Abbau, Nicht nur LKWs, auch megabeladene Motorraeder verstopfen Balis Strassender sich wirtschaftlich sicher rechnet. Aber alles, was abgebaut wurde, muss weiter befördert werden. Kurzum, auf Bali geschieht das mit behäbigen, schweren Lastern, die natürlich die schönste Straße der Insel benutzen und blockieren müssen. Schwerarbeit für die Frau hinterm Lenkrad. Bis wir in Ubud angekommen waren.

Dort hieß es dann auch „Tschüss Auto“. Karimun hat viel ertragen, sich wacker geschlagen

Der Leistungsschub, den wir ab dem zweiten Tag zu verzeichnen hatten, lässt sich übrigens darauf zurückführen, dass wir es vorziehen, lieber mit runtergefahrenen Seitenfenstern, als mit eingeschalteter Klimaanlage zu fahren. Und was auch nicht unerwähnt bleiben darf, dieses Auto besitzt die mächtigste Heckklappe, die wir je bei einem Fahrzeug gesehen haben. Damit liesse sich glatt ein Büffel erschlagen.

Die Fahrt zum Flughafen am nächsten Morgen, ließ uns erahnen, welches Bali wir bisher nicht erlebt hatten

Das hypertouristische, mit seinen Einkaufsmalls, Hightechstraßen, All-Inclusive-Ressorts, eines teurer als das andere. Unter uns, das hatten wir auch gar nicht vermisst. Wir hatten das gefunden, was uns hergelockt hatte, das stille, idyllische, kleine tropische Paradies.

Abschluss fürs Reisetagebuch: Nächste Station Java, mit dem Zielort Yogyakarta für unsere weiteren Unternehmungen.

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