Bye-bye Mekong

Unterwegs im Süden von Laos. Begleitet unsere letzte Etappe zu den 4.000 Inseln wo der Mekong sich abrupt in Wasserfällen verabschiedet

Endstation für uns in Laos waren die Wasserfälle der 4.000 Inseln. Dort, wo der Mekong sich abrupt einige Etagen tiefer verabschiedet, wo die Kontinuität des gemächlichen Flusses, wie wir ihn erlebt haben, sich nach einer flächigen Ausdehnung verengt, zwischen schroffe Felsen zwängt und mit Wucht in die tiefer gelegene Ebene ergießt. Dass hier das indochinesische Waterloo französischer Ingenieurkunst stattgefunden hat, will einem nicht so recht einleuchten. Ein Ferdinand de Lesseps hat im gleichen Jahrhundert immerhin einen Suez-Kanal erbauen lassen, warum klappte das nicht in Südostasien?

Uns zum Trost: Die Resignation der Franzosen hat schlussendlich die Natur siegen lassen

Und der Nachwelt die großartigen Wasserfälle auf Don Khone erhalten. An unserem letzten Tag in Laos, ausgerechnet dem Valentinstag, konnten wir uns gebührend vom Mekong verabschieden. Unsere Wege trennen sich hier, auf den Inseln. Wir wollen westlich ins Land der Khmer zu den Ruinen von Angkor und der Mekong wird sich, wie immer, von seinem Weg nicht abbringen lassen und weiter ins chinesische Meer fliessen.

Der gebührende Abschied bestand für uns aus einer speziellen Fahrt mit einem Flussboot zu den großen Wasserfällen und einer anschließenden Spazierfahrt an unzähligen Inseln vorbei, in den Sonnenuntergang über dem großen Fluss.

Keine Frage, die Wasserfälle haben uns gefesselt

Ebenso die Tour durch die Wasserstraßen der Inselwelt war eigentlich viel besser als alle Blumensträuße, die zum 14.Februar verschenkt werden. Wir hatten uns zum Abschied vom Mekong selbst das schönste Geschenk bereitet.

Bis bald, in Kambodscha.

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