Bumpy Road to Mandalay

Unterwegs in Myanmar. Bereist mit uns the very bumpy Road to Mandalay, mit Strapazen von denen Kipling wohl keinen Schimmer hatte. Wir nehmen sie auf uns

Kipling hatte, als er der “Road to Mandalay” poetisch ein Denkmal setzte, keinen Schimmer, wie wir uns gerade fühlen. Auch Robbie Williams, der darüber in einem Song trällert, würde kaum nachempfinden, was es heißt, in diesem Bus vom Inle See nach Mandalay unterwegs zu sein.

Aber beginnen wir am Anfang. Ein Sammeltaxi holt uns pünktlich vom Hotel ab. Zu unserer freudigen Überraschung steigen weitere Fahrgäste ein, die wir kennen, Nacho und Diego, die Spanier von der Trekking-Tour! Der Minibus, in den wir umsteigen, sieht gar nicht mal so schlecht aus.

Zeit für Reisetabletten

Einer gewissen Vorahnung folgend, werfe ich vorsichtshalber Reisetabletten ein, die mir ein seliges Dösen während der ersten 20 km Fahrt bescheren. Dann wird es kurvig, rumpelig, hektisch. Wir legen Zwischenstopps ein, auch die beinharten Spanier wirken bald angegriffen.

Die Landschaft, so lasse ich mir berichten, wirkt idyllisch schön. Kurvige, Asphaltbahnen mit gefühlten Runzeln, winden sich durch die Berge in die Ebene. Wir passieren Dörfer und sehen zum ersten Mal in Myanmar Arbeitselefanten im Einsatz. Zeit für die zweite Ration Reisetabletten, die nur das Schlimmste abwehren und dich lall und lull machen. Sogar das Kleinkind, dass sich neben mir auf dem Schoss seines Vaters windet, lässt sich damit ertragen.

Zu irgendwas wird es schon gut sein, dass wir hier sind

Tatsächlich bekommen wir von den jungen deutschen Backpackerinnen, die vor uns sitzen, erstklassige Tipps für die Weiterfahrt in den Süden, die wir so noch nicht kannten. Danke! Der Minibus rumpelt und prescht weiter voran. Der Fahrer ist gut, muss oft überholen und leider, aus der Perspektive meines Magens, viel zu oft abbremsen.

Glückes Geschick oder eisernes Durchhaltevermögen; es gelingt, die Fahrt ohne den Einsatz von Spucktüten zu beenden. Noch besser, wir erreichen bei Tageslicht den Busbahnhof in Mandalay. Das allerbeste, jeder wird zu seinem Hotel gebracht, das ist im Preis enthalten.

Egal wie Kipling es verklärt und Robbie es besingt. Vom Inle See ist es eine extrem “bumpy road to Mandalay” aber wir sind hier, allein das zählt.

Yangon, Kalaw und Pindaya, Inle See, Mandalay, Monywa, Bagan, Bago, Golden Rock,   Hpa-an, Mawlamyine, Ye / Dawei /

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