Bali kreuz und Bali quer

Unterwegs durch Bali. Belgeitet uns von Ubud zum Baumtunnel und Medewi Beach. Zu Reisterassen und die Tempelanlage am Bratan See, über Munduk bis Pemuteran

Das wahnsinnige Fahrzeug hat uns die Mobilität beschert, die wir dringend brauchen, um auf Bali herum nomadieren zu können. Tatsächlich bestätigt sich jeden Tag aufs Neue: Einfach an den Straßenrand stellen, Finger raus und warten, bis ein Bus oder ein Kleinbus anhält und uns befördert, funktioniert hier nicht. Bali hat zwar viele Hindus, aber es ist halt nicht Indien. Das Mietauto war eine goldrichtige Entscheidung. Und mit jedem Tag wächst die Routine und immer weniger werden die Scheibenwischer anstelle der Blinker betätigt, wenn es nicht gerade regnet.

Ubud haben wir verlassen, obwohl wir uns dort sauwohl gefühlt haben. Aber wer mehr sehen und erleben will, muss sich selbst auf den Weg machen.

Ein Ausflug führte uns über das zentral gelegene Pupuan

Aber außer seinem interessanten Namen hat es eigentlich nichts geboten hat, was ein längeres Verbleiben gerechtfertigt hätte. Aber der Weg ist hier das Ziel, jede Route ist ein Augenschmaus. Nach der Fahrt durch den legendären Baumtunnel landeten wir am Medewi Beach um nach kurzem Aufenthalt Richtung Süden weiter zu brausen. Alle Highlights haben wir übrigens auf einer speziellen Seite genauer beschrieben.

Vom sagenhaften Blick,auf die Reisterrassen wir bereits geschwärmt und werden es weiter tun. Unsere Fahrt an die Nordwestküste führte uns über Jatiluwih und den Wassertempel Pura Ulun Dana Bratan am See Bratan dHier jagen wir gerade einem Lieferwagen hintererirekt in die Berge. Erstaunlich, wie wacker unser 998 ccm Motor die Steigungen packt und wie gerne sich das Gefährt auf die abschüssigen Kurven stürzt. Kein Scherz, wir haben sogar einen fetten Daimler Benz Geländewagen vor ums her getrieben. Es muss an den Fahrerbesetzungen gelegen haben, dass wir um Klassen besser unterwegs waren, als unser Auto vermuten ließ.

Vorbei an den Zwillingsseen Danau Buyan und Danau Tamblingan und viele Nadelkurven weiter, landeten wir in Munduk

Ein eher unscheinbarer Ort, klein aber fein und touristisch noch unerschlossen. Von einem prächtigen und bezahlbaren Hotel hatten wir tolle Aussichten auf den Vulkan Batukaru, manchmal jedenfalls, wenn nicht gerade eine Regenfront das Panorama abdeckte. Und weiß Gott, es regnete aus Kübeln an diesen Tagen, Anlass und Gelegenheit zur Recreation.

Der Spaziergang durch die wunderschön gelegenen Reisterrassen und zum nahegelegenen Dorf war fast schon ein Heldenstück

Jedes Haus besitzt wenigstens einen Hund; Tiere die leicht ins Pittbull-hafte spielen und gerne unterstreichen, dass sie eine Bewachungsaufgabe wahrnehmen, obwohl – das sei hoch und heilig versichert – wir niemals die Absicht hatten, uneingeladen in einen Hausbereich einzudringen. Die Hunde waren tough und wir waren es auch. Tricks, einen kläffenden Vierbeiner einzuschüchtern, der sich daran gemacht hat im Verbund mit einer kleinen Meute aus der Nachbarschaft uns nachzusetzen, haben wir im Portefeuille.

Die letzte Etappe dieser Fahrt endetet in Pemuteran, einem Küstenstädtchen das eigentlich kein Städtchen ist, weil so etwas wie ein Ortsmittelpunkt nicht existiert. Hier blieben wir zunächst für einige Tage, die es in sich haben sollten. Wie immer, lassen sich Details unter Unser W.E.G. nachlesen.

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