Anreise 12.250 km

Eigentlich wollen wir noch bleiben, aber in ein paar Tagen haben wir eine Verabredung, runde 12.000 km entfernt von Maumere.

Die Flugroute von Flores nach Bali beschert uns die Vogelsicht über Landschaften und Wasserwelten, die wir in fast 3 Wochen schätzen und lieben gelernt haben. Wer gerne aus der Höhe herab fotografiert, hat Glück in diesen kleinen Maschinen; einen Fensterplatz erwischst Du hier fast immer.

Ohne Zwischenfälle erreichen wir Denpasar, unserem Ziel schon etwas näher. In Kuta übernachten wir. Ausgewählt haben wir den Ort wegen der Nähe zum Flughafen und dem langen Südstrand, der besonders für Surferanfänger interessant ist. Die Kauf- und Saufinfrastruktur der ins Ballermanhafte spielenden Viertel ertragen wir. Nischen, die Erholung bieten, finden sich leicht. Aber lest selbst hier.

Mit Tiger Air gehts weiter nach Singapur. Der Flug ist so günstig wie ihn nur Lowcost Carrier anbieten können und entsprechend reduziert sind die Services an Bord. Enger mutet es in der Boeing an, als es ihr von außen anzusehen ist. So wie die Sitzreihen gestellt sind, müsste die Maschine wenigstens 20% mehr Passagiere aufnehmen als normale Flieger. Aus Platzgründen sind die Sitze extrem aufrecht gestellt. Noch aufrechter wären nur noch Stehplätze.

Egal, günstig wollen wir fliegen, sicher und pünktlich ankommen. Genau das bekommen wir; die Maschine landet auf den Punkt genau in Singapur. Weil wir an anderen Flughäfen oft schon das Gegenteil erlebt haben, möchten wir hier ein großes Lob für den Changi Airport in Singapur loswerden: Die Gepäckausgabe ist weltmeisterlich schnell, die Passkontrollen geschmeidig und für alle Beteiligten effizient.

Dass wir unserem Ziel wieder etwas näher gekommen sind, vergessen wir fast. Wir haben nämlich noch einen interessanten Aufenthalt vor uns, den wir nutzen, Lokalitäten, die wir beim letzten Besuch ausgelassen oder nur oberflächlich gestreift haben, zu besichtigen. Lest am besten selbst, wie sich Singapur uns präsentiert hat. Übrigens, wenn Ihr selbst mal einen Zwischenstopp dort einlegt, könnt Ihr vielleicht an einer kostenlosen Stadtführung teilnehmen. Wie das geht, lässt sich bei uns nachlesen. 

Unsere vorletzte Etappe beginnt mit einem Nachtflug, ideal bei interkontinentalen Verbindungen. Genial wäre, jetzt noch einen Superkomfortplatz in der Business Class zu bekommen. Der ließe sich zwar kaufen, würde aber unser Budget zerreißen. Da auch keine Gnaden-Upgrades verteilt werden, folgen 13 Stunden in der Economy. Das Umsteigen in Paris, mit erneuten Sicherheitskontrollen, ist so eng getaktet, dass wir befürchten, es nicht zu schaffen. Im Normalfall kein Problem, wäre da nicht unsere Verabredung.

Und wir schaffen alles. Angekommen, die ersten Schlafphasen nutzend, um den Jetlag zu kompensieren, erreichen wir frisch und hochmotiviert unser Rendezvous. Das Bloggertreffen von der Bispingen Touristik e.V. Dass die zweieinhalb Tage so voll mit Überraschungen sind, über die man fast das Erholen vergessen könnte, schwant uns erst später. Wie es uns in Bispingen ergangen ist, könnt Ihr hier nachlesen.

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