5 Tipps für Südindien – von reisefieber reisen

Zuhause sein ist immer auch ein Anlass zur Rückschau und der Abgleich, wie andere Reisende unsere Ziele erleben. Wer nicht über den Tellerrand schaut, löffelt halt sein Süppchen alleine, aber genau das wollen wir ja nicht. Erfahrungen sammeln, neue Perspektiven einnehmen, vor allem aber, sich mit Gleichgesinnten aktiv austauschen, gehört bei uns zum Unterwegssein. Beim Recherchieren finden wir oft interessante Berichte, die wir gerne weitergeben, etwa auf dem Blog von reisefieber reisen. Auch hier finden wir das Thema Indien. Wer bisher noch nie in diesem fantastischen Land war, vielleicht noch skeptisch ist, ob ein Urlaub dort überhaupt zu empfehlen ist, sollte einfach einmal lesen, wie ein Einstieg möglich wäre. Die Informationen auf reisefieber reisen lassen sich idealerweise gut mit unseren Berichten vertiefen und wer jetzt ein leichtes Kribbeln und Unrast verspürt, dem sei verraten, das ist pure Reiselust. Nichts wie hin!

Übrigens …

… der Süden Indiens eignet sich ideal für alle Indien-Neulinge, die zum ersten Mal auf den Subkontinent kommen. Das Wetter ist subtropisch warm, die Palmen gesäumten Strände sind touristisch erschlossen aber noch nicht überlaufen, die Landschaft ist üppig grün und die Mentalität der Menschen ist offen und tolerant.

5 Tipps von reisefieber reisen:

1) Die Zeit vergessen in Goa

Die berüchtigten Hippiezeiten sind in Goa zwar vorbei, aber das ändert nichts daran, dass der indische Bundesstaat an der Westküste sehr entspannt und besonders aufgeschlossen ist. An den vielen Stränden, die sich entlang der Küste vom Süden bis in den Norden Goas ziehen, ist für jeden Geschmack etwas geboten, vom wilden Partystrand über entspannte Yogahochburgen, letzte Hippietreffpunkte, Surfstränden bis hin zu komplett einsamen Stränden. Die Sandstrände sind breit, das Meer lädt zum Schwimmen ein und abends locken viele kleine Bars und Restaurants, um noch einen Absacker zu trinken. Wem das Strandleben langweilig wird, der kann sich einen Roller mieten und die Gegend erkunden. Der Verkehr ist angenehm entspannt in Goa und auch für Europäer zu meistern! Oder zum Delphine beobachten mit einem Boot rausfahren, in den vielen Geschäften bummeln oder einen Ausflug zu den Kirchen von Old Goa unternehmen.

In Goa lässt es sich so oder so hervorragend leben, der indische Bundesstaat bietet sich daher ideal für einen Badeurlaub oder auch als Badeverlängerung an.

2) Die Kunstszene in Kochi entdecken

Wandert man zu Fuß durch die Straßen von Kochi Fort und den angrenzenden Vierteln auf der Halbinsel von Kochi, so entdeckt man schnell die kleinen Straßenkunstwerke, die auf den Gebäuden und Mauern zu finden sind. Bunte, phantasievolle Gemälde, Sprüche und Lebensweisheiten. Aber nicht nur hier wird die künstlerische Ader der Stadt sichtbar, sondern auch in den, teilweise versteckten, Galerien. In den großen Galerien können gegen Eintritt unterschiedliche Ausstellungen besichtigt und in den angrenzenden Galerieshops Andenken erworben werden. Kostenfrei sind die kleineren Popup-Galerien, die sich in Hinterhöfen und oberen Stockwerken verstecken, besonders viele gibt es während der jährlichen Biennale.  Einfach entlang der Bazaar Road halten, die Augen offen und den kleinen Schildern folgen. Wer eine kleine Pause von den Galeriebesuchen, den Sehenswürdigkeiten oder auch vom Bummeln braucht, der kann im Ginger Café im jüdischen Viertel zwischen wunderbar gearbeiteten Skulpturen und direkt am Wasser eine der vielen Ginger Spezialitäten genießen.

Neben den klassischen Sehenswürdigkeiten ist das künstlerische Flair in Kochi ein absolutes Highlight und gemütliche Spaziergänge werden zu echten Erkundungstouren.

3) Lebendige Geschichte in Hampi erleben

Ein Aufenthalt in Hampi ist wie eine Reise in eine andere Zeit. Die Ruinen rund um die Stadt sind Zeugen meisterhafter Steinmetzkunst, besonders der Vittala Tempel im Royal Center ist ein wahres Meisterwerk. Eins der meist fotografierten Bilder Indiens ist hier zu finden: der steinerne Wagen, ein Gefährt der Gottheit Vishnu. Sein Rad zu berühren bringt Glück. Der Anblick von Hampi Bazaar, dem touristischen Zentrum, ist surreal: denn inmitten der zahlreichen Restaurants, Shops und Guesthouses thront der Virupaksha Tempel, der als einziger heute noch aktiv genutzt wird. Von den meisten Rooftop Restaurants, aber auch vom Fluss aus wird der Blick immer wieder von seinem beeindruckenden Eingangstor angezogen. Neben diesen beiden Tempeln sind sowohl im Royal als auch im Sacred Center noch unzählig viele weitere Ruinen einer vergangenen Zeit zu finden. Wer etwas länger Zeit hat, sollte den Fluss überqueren und sich von der saftig, grünen Landschaft, die einen faszinierenden Kontrast zur antiken Atmosphäre der Ruinen bildet, überraschen lassen. Wenn das Wasser des Flusses nach dem Monsun hoch steht, gibt es einen kleinen Schiffsbetrieb, der Hampi und Anegundi verbindet. Während der Trockenzeit ist eine Überquerung auch zu Fuß möglich. Mit einem Roller oder Fahrrad können die Reisfelder, der Wasserfall, der See und der Hanuman Tempel auf dem Affenfelsen bequem erkundet werden. Durch die entspannte Atmosphäre von Hampi ist es nicht verwunderlich, dass einige Besucher hier hängen bleiben.

4) Zeuge einer Hindu Prozession in Madurai werden

Der Minakshi-Amman Tempel in Madurai zählt zu den größten und beeindruckendsten Hindu Tempeln und gilt als wichtigstes Hindu Bauwerk Südindiens. Für die Erkundung der weitläufigen Tempelanlage mit den vier, in die unterschiedlichen Himmelsrichtungen ausgerichteten, Toren ist mindestens ein voller Tag notwendig. Die Decken sind dank regelmäßiger Erneuerung sehr farbenprächtig, die mit tausenden Göttern verzierten Türme und Wände faszinieren. Da der Tempel über den Nachmittag geschlossen wird, können in dieser Zeit die Vielzahl an umliegenden Hinduschreinen und der Stadtpalast erkundet werden. In den angrenzenden Fußgängerzonen finden sich einige Geschäfte und Restaurants. Am Abend öffnet der Tempel wieder seine Tore, begleitet von Trommeln werden goldene Figuren der Reittiere von Shiva und Minakshi in den Tempel getragen. In den Gemächern werden die beiden Gottheiten für ihre allabendliche Zusammenkunft vorbereitet. Kurz vor 22 Uhr ist es dann soweit, mit Blumen verziert, begleitet von Weihrauch, Trommeln und Gesang, wird Shiva zu seiner Angebeteten für die Nacht gebracht.

Ein Spektakel, das für Besucher zugänglich ist und einen guten Einblick in die Mythologie des Hinduismus gibt.

5) Einmal auf einem Hausboot wohnen in Alapuzzha

Die Sonne glitzert im Wasser, die Palmen biegen sich im Wind und leise plätschert das Wasser am Hausboot, das mit gemäßigter Geschwindigkeit durch die größeren Kanäle der Backwaters schippert. Ob zusammen mit einer Gruppe von Freunden oder Familie, als verliebtes Paar zu zweit oder auf einem Partyhausboot, für jede Art und Weise gibt es ein passendes Hausboot hier. Während die idyllische Umgebung vorbeizieht, lässt es sich an Deck auf den Sonnenmatten, in den Loungesesseln oder in den geräumigen Zimmern bequem machen. Auf Wunsch wird an einem kleinen Kiosk gestoppt, bei dem es Kokosnüsse und Bier zu kaufen gibt. Bei einem leckeren Abendessen an Bord und einem atemberaubenden Sonnenuntergang geht der Tag zu Ende und die Ruhe der Nacht legt sich über die Kanäle. Für alle die noch tiefer in die Backwaters eintauchen möchten, können Touren vom Hausboot ausgehend mit kleineren Booten organisiert werden. Den Kaffee am Morgen genießt man mit Blick auf die aufwachenden Dorfbewohner der Backwaters, bevor es nach dem Frühstück zurück an den Anleger geht.

Eine Tour auf den Backwaters von Alapuzzha ist eine angenehme Erholung und Auszeit während einer Indien Rundreise.

Noch mehr Tipps für Reisen in den Orient und nach Asien findet ihr auf dem Blog von reisefieber reisen.

Unser Indien findet Ihr hier

3 Gedanken zu „5 Tipps für Südindien – von reisefieber reisen

  1. Ich habe mich bisher noch nie mit dem Thema Indien als Reiseziel auseinandergesetzt. Deine beeindruckenden Bilder und dein toller Bericht, lassen mich schon darüber nachdenken.
    Liebe Grüße
    Sigrid

  2. Ihr Lieben,
    wie immer packt mich sofort das Fernweh, wenn ich eure Post über Indien lese. Ich bin sehr fasziniert vom Hinduismus und seinen Tempeln und den Streitwagen würde ich auch sofort besuchen. Ich kenne bisher nur den Norden Indiens, aber Goa und Kerala stehen auch noch auf der Wunschliste. Danke für eure Inspirationen!
    VG Simone

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