CAMPZ – Blogwahlen 2018

Die Nominierung

Eine Gute Nachricht hat uns erreicht, wir sind nominiert und zwar vom Marketing Team des Outdoorshops www.campz.de, betrieben von der internetstores GmbH in Stuttgart.

Derzeit startet eine Blogwahl zum CAMPZ „Top Outdoorblog 2018“ ! Damit soll die Arbeit von Bloggern honoriert und den Lesern gleichzeitig ein Einblick in die große Bloggerlandschaft rund um das Thema Outdoor geboten werden. Deshalb wurden in den vergangenen Wochen ca. 100 Blogs ausgewählt und in fünf Kategorien eingeteilt:https://www.campz.de/info/top-outdoorblog-2018/ 

Und hier kommt die Wegsite ins Spiel! Wir wurden nominiert in der Kategorie

„Zu Fuss um die ganze Welt“  

Nach Meinung des Marketing Teams passt „WorldwideElderlyGetaways“, beispielsweise mit den Berichten über die zahlreichen Trekking-Touren in Nepal, Indien oder Wanderungen in Deutschland, super in die bunte Auswahl der Blogger in dieser Kategorie. 

Das Voting

Hier eine kurze Erklärung, wie das Ganze genau funktioniert:

  • Bis zum 05.11.2018 kann jeder unter https://www.campz.de/info/top-outdoorblog-2018-weltweit/ für seinen Lieblingsblog in der Kategorie „Zu Fuß um die ganze Welt“ abstimmen (es kann pro Person je eine Stimme in jeder Blogkategorie abgegeben werden).
  • Unter allen Usern die abstimmen, verlost der Veranstalter zwei € 100,- Gutscheine für einen Einkauf bei campz.de. Also auch Leser können etwas dabei gewinnen!
  • Und natürlich gibt es auch einen Gewinn für die Erstplatzierten. Der Blog mit den meisten Stimmen je Kategorie gewinnt einen € 200,- Gutschein für den Onlineshop campz.de (Siegerbekanntgabe am 26.11.18).

Wir würden uns außerordentlich freuen, wenn unsere Leser an der Abstimmung teilnehmen, am besten in jeder Kategorie und beim Thema “Zu Fuss um die ganze Welt” ihre Stimme der Wegseite geben.

So funktioniert die Abstimmung:

 

Christiane & Aras

 

Hamburg – Athen – Naxos

Die Vorbereitung

Es scheint schon Ewigkeiten her zu sein, dass wir zuletzt unterwegs waren. Genau 68 Tage nämlich. Wenn der eine Part unseres Teams gerade 68 ist und außerdem ein waschechter 68er, bietet es sich an, genau jetzt wieder loszufahren. Ganz so spontan ist diese Reise allerdings nicht. Da sie mit Flügen verbunden ist, buchen wir frühzeitig, schließlich sind wir Budget Traveller. Es geht nach Griechenland. Warum ausgerechnet zu den Hellenen, wird sich noch aus unseren Berichten erschließen lassen, denn wie immer haben wir uns bei der Wahl unseres Reiseziels Gedanken gemacht.

Gebucht sind Tickets von Eurowings. Schlappe 250 € pro Person für das Rückflugticket Hamburg – Athen – Hamburg. Es geht vielleicht noch günstiger, aber der Trend zu höheren Preisen macht sich auch in den Buchungsportalen bemerkbar. Leistungen, die bisher als Standard zum Fliegen gehörten, werden nun als Zusatzmodule verbucht: Etwa die Sitzplatzwahl, Gepäckaufgabe und Bordverpflegung sowieso und sogar so etwas Triviales, wie die Benachrichtigung per SMS, wenn sich Flugzeiten ändern. Konnte man bisher noch hoffen, einen Sitzplatz in der Notausgangsreihe zu erhaschen, ist das inzwischen eine Bezahlkomponente. Egal, wir ärgern uns nicht, sondern konstatieren nur.

Der Abflugtag

Schreck am frühen Morgen. Den bekommst Du inzwischen immer häufiger am Flughafen Hamburg. Vor wenigen Wochen war es der totale Stromausfall und heute ist es der erste Blick in die Abflughalle: Die ist proppenvoll! Reisende, wohin das Auge blickt. In schlaufenartig gewundenen Reihen umzingeln sie den Lufthansa Schalter. Damit könnten wir leben, aber viel schlimmer: Auch beim Eurowings Check-in das gleiche Bild. Wir fragen uns durch zum Ende der Warteschlange, bereiten uns auf einen langen Vormittag vor. Das Gerücht geht um, es habe einen Systemabsturz gegeben. Hamburg, „schönste Stadt der Welt“, wie unser Radiosender tagtäglich als Mantra lobpreist, steckt immer wieder mit beiden Füßen im prädigitalen Zeitalter.

Schneller als befürchtet lösen sich zum Glück die Staus auf und wir überwinden sogar in Rekordzeit die Sicherheitskontrollen. Sollte der Autor dieses Berichtes jetzt in Selbstzweifel verfallen, weil sein Auftauchen bei den Kontrollfuzzies hinterm Scanner nur noch ein lässiges Durchwinken auslöst, oder ist das als Kompliment aufzufassen?

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Street Art

Es soll sie ja geben, reisende Kunstvernarrte, die ihre Routen entlang der großen Museen dieser Welt planen und die Räume zwischen den Guggenheim-Museen als kulturelle Öde verachten. Genauso wie es totale Nonkonformisten gibt, für die der Kiez Schule und Universität ist und die Räume dazwischen, kleinbürgerlich verstrahlte No-Go-Zonen.

Irgendwo auf halber Strecke zwischen diesen Extremen finden wir uns. Wir gehören zu denen, die Museen besuchen, wenn es regnet oder ein spezieller Anlass uns treibt, und finden es im übrigen toll, dass Kunst – vielleicht zum ersten Mal in der Geschichte – akzeptiert ist als Teil des Alltags einer Gesellschaft und nicht mehr nur Privileg für Eliten.

Ein spannendes Kapitel dieser Pop- oder Subkultur, die aus dem Volk entsteht und für das Volk gemacht ist, sind bildliche Darstellungen an Häusern und Wänden, die Street Art. Ob dazu auch rudimentäre Formen – wie gesprayte Tags – zählen sei dahin gestellt. Wir interessieren uns mehr für die Bilder, die zeigen, dass Leute am Werk waren, mit viel Talent und Fantasie, die begabt genug sind und fleißig, Visionen auszuarbeiten. Wenn etwas sichtbar wird, das uns künstlerisch erscheint, schauen wir hin. Mehr noch, wir fotografieren solche Werke, weil niemand weiß, welche Halbwertszeit die Leinwand – sprich die gewählte Hauswand oder Mauer – überhaupt hat. Denn was heute geduldet wird, kann morgen verschwinden.

Die Idee befreundeter Blogger, einmal eine Art von virtueller Vernissage zu organisieren, durch Verlinkung von Berichten über Street Art, finden wir so großartig, dass wir in unseren Archiven gestöbert haben.

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Du weisst, dass Du in Frankreich bist…

Mit unserem Nachbarn Frankreich verbinden wir höchst biografische Erlebnisse, die sogar Jahrzehnte zurückreichen. Sei es die Teilnahme am Programm des DFJW – diese trockene Abkürzung steht für „Deutsch Französisches Jugendwerk“ – seien es Erfahrungen als migrierte Angestellte und der Tätigkeit für Firmen in Frankreich. Beides prägt, das eine weniger, das andere mehr. Wenn wir heute Frankreich bereisen dann, weil wir mit französischer Lebensart immer noch ausgesprochen sympathisieren und das Land vieles hat, was das Leben einfach schöner macht.

Vertrauliche Nähe gewährt ganz oft auch den Blick auf Eigenheiten die einem seltsam erscheinen. Etwas wirklich zu lieben bedeutet ja nicht bedingungslose Schönfärberei, sondern ebenso die Akzeptanz von Schwächen, die man erst auf den zweiten und dritten Blick entdeckt. Dabei die Perspektive des Nicht-Franzosen beizubehalten ist ja nichts Schlimmes, oder anders gesagt: „Honi soit qui mal y pense“.

Anknüpfend an unsere Reihe „Du weißt, dass Du in… bist“ erlauben wir uns, diese Orientierungshilfe für die Grande Nation fortzusetzen.

Du weißt also, dass Du in La France bist, wenn…

  • das Baguette, das Du in der Bäckerei kaufst, die hier Boulangerie heißt, beim Aufschneiden genauso fantastisch schmeckt, wie es aussieht. Mag Deutschland das Land der 1.001 Brotsorten sein, das Baguette bekommen nur die Franzosen hin. Und wo sonst wird ein Brot so geschickt in einen schmalen Papierstreifen gewickelt, dass kein Stäubchen Mehl an dir hängen bleibt, wenn Du das Baguette – wie jeder Franzose – unter den Arm klemmst und “Non, je ne regrette rien” pfeifend zum Frühstück schlenderst.

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Voyage, voyage…

Bist Du in Frankreich unterwegs, ist die Melodie der Reise eine andere. Vielleicht so, wie der Ohrwurm von Desireless „Voyage, voyage“ und weniger hart wie das “Hit the Road Jack” von Ray Charles.

Unser Roadtrip ist noch nicht zu Ende und dieser führt nicht über endlose Highways, sondern meistens über beschauliche Landstraßen mit großartigen Aussichten, durch Ortschaften, die zum Verweilen einladen. Wenn es einmal anders kommt, als wir erwarten, wechseln wir eben auf die Autobahn, eine Bezahlstraße mit Standardaufbau: Erdwall zur Rechten, Mittelstreifen, Erdwall zur Linken. In jede Richtung brettert Verkehr über 3 Fahrstreifen. Dort, wo Du reinfährst, gibt Dir der Automat ein Ticket, dort wo Du rausfährst will er Dein Geld.

Unser Quartier verlegen wir nach Saint Rémy-de-Provence, eine kleine Stadt, die viel zu bieten hat. Ein guter Ort, Besuch zu empfangen für unser kleines Familientreffen mit dem weitgereisten Sohn, der schon so viel kennt, aber keinen Schimmer hat vom südfranzösischen Flair. Der Charme der Kleinstadt, interessante Ausflüge in die Umgebung und eine Auswahl lukullischer Spezialitäten überzeugen offenbar, dass sich das Wochenende lohnt. Wenn dann noch eine Verlängerung herausspringt, weil Zugführer streiken und die Fluglotsen, mit einem Zusatztag Tag in Marseille, dann nennt sich das: Felix im Glück.

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