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Neulich war es, dass wir mit einem Redakteur vom Wochenblatt Marsch & Heide sprachen, der sich in der Region umschaut, Interessantes entdeckt und auf uns gestoßen ist.

Gerade bereiten wir uns auf die nächste Fernreise vor, da packt uns die Heimat wieder, mit einer Reportage im Wochenblatt, die es sogar auf die Seite 1 schaffte. Wir werden unsere Abreise deswegen nicht verschieben, aber wir kommen immer wieder gerne zurück.

Es macht Spaß, das fortzusetzen, was wir vor einigen Monaten begonnen haben, unsere Umgebung noch näher zu erkunden und das Gute, das wir dabei erleben, zu verbreiten. Wenn es um das Thema Heide geht, klappt das mit dem Verbreiten ja überraschend gut. Niemand war mehr erstaunt, als wir selbst, als die Besucherzahlen für die Berichte über die Landschaften um Lüneburg über 10.000 anstiegen. Auch Monate nach ihrer Veröffentlichung werden die Seiten über die Wanderungen in der Heide immer noch gut besucht.

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Zurück in der Heide

Fast auf den Tag genau ist es am 17. Dezember 2016 nun 4 Monate her, dass wir die Heide besucht haben. Die Wanderung hatte uns nachhaltig beeindruckt und schon damals stand fest, dass wir das unbedingt wiederholen müssen.

Seit Mitte Oktober sind wir wieder in Deutschland, nachdem wir einen sehr erfüllenden Besuch im Nahen Osten erleben durften. Was uns dort gefallen hat, was uns weniger gefesselt hat, haben wir festgehalten, auch um denen, die planen, einmal Israel und/oder Jordanien zu bereisen, Tipps und Erfahrungen zu vermitteln. Wer will schon immer das Rad neu erfinden?

Egal ob hier oder in der Ferne, eine Konstante begleitet uns überall hin, nämlich der Wunsch, aktiv zu sein, Natur zu genießen und uns aktiv draußen zu bewegen. Nun mag die Vorweihnachtszeit für viele eher eine Phase sein, sich in die kuscheligen vier Wände zurückzuziehen und ehrlich gesagt, uns geht es häufig nicht anders.

Aber Advent hin – Weihnachten her, was spricht eigentlich dagegen, aktiv in der Natur unterwegs zu sein? Und weil uns auch kein schlagendes Gegenargument eingefallen ist, haben wir uns entschlossen, unseren Wunsch in die Tat umzusetzen. Keine Frage, dass wir auf die Heide zurückgekommen sind. Weiterlesen

19.11. – kein Tag wie jeder andere

Es gibt Tage, die hast Du einfach nicht auf Deinem inneren Kalender vermerkt. Heiligabend, Nikolaustag und den 1. Mai, ja, die spüren wir automatisch, ohne dass das Gehirn zugeschaltet sein muss. Aber wer hat schon einen 19. November auf der Agenda?

19. November, das ist seit 2001 Welttoilettentag. Proklamiert von keiner geringeren Einrichtung als der Welttoilettenorganisation. Getoppt wurde das durch den einstimmigen Beschluss der Generalversammlung der Vereinten Nationen im Juli 2013, die eben diesen Tag im November verbindlich und weltweit als Welttoilettentag ausrief.

Irgendwie haben wir das wohl schon im Urin gehabt, als wir im Juli 2016 intuitiv das Thema aufgegriffen haben. Zur Erinnerung “Ein delikates Thema”… In der Rückschau vereint dieser Beitrag übrigens Vorahnung und Hommage, die nun turnusgerecht hochgespült wird.

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Über Rückfahrten und -blicke

Haifa in Galiläa ist die vorletzte Station für uns, nicht nur in Israel sondern im Nahen Osten. Es gibt noch kleine Episoden, die unsere bisherigen Eindrücke von Land und Leuten bekräftigen. Etwa vom gierigen Parkplatzbesitzer in Haifa, dem es nicht genügt, unseren Mietwagen zum höchsten aller Preise auf seinem Gelände parken zu lassen. Nach einer Nacht des Nachdenkens ist er fest entschlossen, das Doppelte des zuerst abgemachten Preises zu verlangen. Seine Chancen, dass wir zahlen sind geringer, als er sich das ausmalen kann. Wir bleiben unbeeindruckt, kokettieren ein wenig mit dem Wort “Police” und freuen uns, dass dieser Begriff weltweit benutzt und auch verstanden wird.

Wir haben noch schönes Wetter, nutzen den Strand in Haifa solange als möglich und treten am vorletzten Reisetag die Rückfahrt an. Die Strecken sind kurz; Israel gehört nicht zu den Flächenstaaten dieser Welt. Wir machen einen Schlenker über Caesarea, das keine 10 Minuten neben dem Highway liegt, malerisch am Mittelmeer. Die Kulisse ist heute besonders eindrucksvoll, das Wetter spielt mit und präsentiert uns ein aufgewühltes, vom Sturm gepeitschtes Mittelmeer. Traumhafte Motive für die Kamera, die ja vor kurzem einen elektronischen Infarkt erlitten hat und sich seitdem nur noch sehr eingeschränkt bedienen lässt.

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Von Jerusalem nach Galiläa

Jerusalem gönnen wir uns ganze 4 Tage. Für den Bereich der Altstadt reicht das, auch für die interessanten Viertel, die an sie angrenzen. Das Marktreiben macht uns Spaß, im Bazar kaufen wir einige Andenken. Nichts Großes, unsere Gepäckstücke nehmen nur Winzigkeiten auf. Um noch vor Einbruch das Shabbats anzukommen, fahren wir am Freitagvormittag Richtung Tel Aviv. Mit dem grünen Bus funktioniert das ganz einfach. Ticket gekauft, für 16 Schekel pro Person, dann einfach in den nächsten fahrplanmäßigen Bus einsteigen, Sitzplatzreservierung braucht es nicht.

Ungefähr 45 Minuten dauert die Busfahrt bis zum zentralen Busbahnhof in Tel Aviv. Ein grausames Gebäude, in dem sich gut Verstecken spielen lässt. Ankunft ist auf der 6. Ebene. Das Problem, es klingt eigentlich unglaublich, ist, aus dem Kasten heraus zu finden. Die Hinweisschilder verstehen wir nicht. Außerdem greift wieder Murphys Gesetz: Wenn Du jemand fragst, dann sei sicher, er versteht kein Englisch. Hätten wir etwas eingekauft, wäre die Verständigung wohl besser gewesen. Nach einer gefühlten Ewigkeit im Labyrinth begreifen wir, der Ausgang ist in der 4. Ebene. Logisch, nicht wahr?

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