…. and the winner is: wegsite!

Eine Email erreicht uns während unseres Roadtrips auf dem Nordost-Loop über das Dong Van Karst Plateau. Obwohl wir im wilden Norden Vietnams sind, ist selbst in diesen entfernten Ecken Internet zugänglich.

Realität  inmitten nahezu surreal schöner Landschaften: Wir haben gewonnen! 

Hallo Christiane, hallo Aras,

die Wahl zum CAMPZ “Top Outdoorblog 2018” ist beendet! 

Und ich freue mich sehr euch mitteilen zu dürfen, dass euer Blog wegsite.net den 1. Platz belegt hat! Insgesamt wurden in der Kategorie “Zu Fuß um die ganze Welt” 200 gültige Stimmen abgegeben, von denen ihr die meisten ergattern konntet. Da haben eure Fans ganze Arbeit geleistet 🙂 Die genauen Ergebnisse findet ihr hier: https://www.campz.de/info/top-outdoorblog-2018-weltweit/

Wir gratulieren euch! Anbei findet ihr eine Urkunde, sowie ein Siegel für euch.“

Wir freuen uns wahnsinnig. Danke an alle Freunde, Fans und Leser die für uns abgestimmt haben. Danke auch an CAMPZ für diese Aktion und unsere Nominierung.

Christiane und Aras

#TOPoutdoorblog2018

Von Kunming nach Shangri-La

„Durch Reisen wird man klug.“ Wenn es das als Sprichwort noch nicht gibt, nehmen wir es in unsere Zitatensammlung auf, denn es erweist sich immer wieder als richtig. War uns im Vorfeld unserer China-Reise noch vieles unklar, gewinnen wir jeden Tag mehr Sicherheit und trauen uns auch mehr zu, insbesondere was die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel angeht.

Die Buchung von Zugfahrten ist mit trip.com denkbar komfortabel; die Abholung gekaufter Tickets an irgendeinem Bahnhof klappt immer; es genügt Buchungsbestätigung und Reisepass vorzulegen. Zusätzliche Gebühren müssen wir nirgends bezahlen. Da Züge in China immer pünktlich abfahren, empfiehlt es sich, etwa eine halbe Stunde vorher am Bahnhof zu sein, um einzuchecken. Dann einfach im richtigen Warteraum bereit sein, wenn zum Einsteigen aufgefordert wird, auf der Anzeigetafel leuchtet dann die Zugnummer grün. Waggon- und Sitzplatznummer stehen auf der Fahrkarte in arabischen Ziffern, also für uns lesbar. Auch wenn wir uns nicht preussisch korrekt auf dem Bahnsteig in die richtige Schlange einordnen, man verzeiht uns solche groben Schnitzer. Angeherrscht werden immer nur die Chinesen, wir bekommen ein asiatisches Lächeln.

Schwerpunktmäßig sind wir jetzt unterwegs in der Provinz Yunnan und sitzen nun im Zug von Kunming nach Dali. Der startet übrigens vom zentralen Bahnhof und nicht vom Nordbahnhof, wo wir zwei Tage zuvor eingetroffen waren. Obwohl der zentrale Bahnhof nicht ans U-Bahn Netz angeschlossen ist, erreicht man ihn sogar im morgendlichen Berufsverkehr relativ gut. Die Bahn haben wir gewählt, weil uns das am Bequemsten scheint. Früher dauerte die Fahrt nach Dali mehr als 5 Stunden, heute benötigt der Hochgeschwindigkeitszug für die 170 km gerade mal gute 2 Stunden. Beim Fahren kommt wenig Nostalgie auf. Von wegen, man sitzt im Zug und lässt die Landschaft gemütlich vorbeiziehen. In China wird gesaust und etwas zu sehen gibt es nur, wenn sich zwischen Auge und Außenwelt keine Tunnelwand befindet. Immerhin bekommen wir ansatzweise mit, dass die Trasse durch herrliche Natur gebaut wurde.

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Unterwegs in Guangxi

Wir lassen Yangshuo hinter uns, buchen über das Hotel die Weiterfahrt mit dem Bus. Ziel sind die etwa 170 km entfernten Reisterrassen von Longji. Mit dem Taxi geht es zum Busstand Yangshuo, wo wir in einen normalen Bus steigen, der zwischen den Ortschaften regelmäßig verkehrt.

Dafür bezahlen wir für jeden von uns 120 Yuan. Ein all-inclusive-Preis, der neben der Taxifahrt auch die eigentlich unbezahlbare präzise Hilfestellung durch das Hotelpersonal beinhaltet, das sich wirklich rührend um die Belange seiner Gäste kümmert.

Bei der Ankunft im Touristenzentrum der Reisterrassen wechseln wir den Bus, weiter geht es dann im gelben, lokalen Bus. Außerdem wird gleich das Eintrittsgeld für das Gebiet kassiert, 80 Yuan pro Person. Das scheint preiswerter als es im Reiseführer beschrieben wird, vielleicht, weil alle Businsassen als Gruppe gelten. Gruppen zahlen nämlich bei Sehenswürdigkeiten reduzierten Eintritt.

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Ins Reich der Mitte

Früher Start in Ayutthaya mit dem Taxi, der Moloch Bangkok muss erst bezwungen sein, dann nehmen wir uns mit allem gebotenen Respekt China vor. Den brauchen wir bereits am Flughafen Suvarnabhumi. Unerwartet treffen wir GröBaz, die größte Bürokratie aller Zeiten, personifiziert durch Angestellte am Check-In-Schalter der China Southern Airlines. Man will unser Rückflugticket sehen. Das haben wir aber nicht, weil wir China am Ende der Reise in Richtung Vietnam über Land verlassen werden. Wir hatten das in Hamburg mit der Visumabteilung der Chinesischen Vertretung abgestimmt, so dass wir jetzt natürlich mit regulärem Visum im Pass am Flugschalter stehen.

Die Dame in der Abfertigung, charmant und beinhart wie eine Rotgardistin, sieht das trotzdem anders und meint, man würde uns wegen des fehlenden Rückfluges gar nicht erst einreisen lassen. Sie kontaktiert angeblich die Einreisebehörde am Zielflughafen, leider ohne eine finale Freigabe. Nach über einer Stunde hin und her unterzeichnen wir eine Erklärung, dass wir für alle Kosten einer eventuellen Abschiebung aufkommen und dürfen fliegen. Schaun wir mal, was passiert. Nun, gar nichts passiert. Wir kommen problemlos nach China rein und niemand interessiert sich für unsere Rückreise.

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Köln, nicht Bangkok

Was für ein Sommer! Bevor die unvermeidbare kalte Jahreszeit uns zuhause erwischt, machen wir uns auf den Weg. Ziel ist Asien, China, Vietnam, ein wenig Thailand. Wir hoffen, gut vorbereitet das Riesenreich der Mitte erleben zu können; vieles wird anders sein, als wir es kennen. Aber das ist ja das Spannende bei unseren Wegen.

Das erste Kapitel dieser Reise würde in einem Buch wohl lauten „Wie es dazu kommt, anstelle des Buddhas auf eine katholische Kirche zu treffen“.

Wir fliegen mit Eurowings. Ein Budgetflug, spartanische Betonklasse, also in der Kategorie unterhalb der Holzklasse, mit Umsteigen in Köln. Als gewiefte Globetrotter wissen wir natürlich, Online-Einchecken spart Zeit. Allerdings akzeptiert die App nur unsere erste Etappe, was uns zunächst nicht stört; am Flughafen in Hamburg wird sich das schon fixen lassen. Lässt es sich nicht, sagt man uns dort, aber in Köln könnten wir es nachholen lassen.

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