Voyage, voyage…

Bist Du in Frankreich unterwegs, ist die Melodie der Reise eine andere. Vielleicht so, wie der Ohrwurm von Desireless „Voyage, voyage“ und weniger hart wie das “Hit the Road Jack” von Ray Charles.

Unser Roadtrip ist noch nicht zu Ende und dieser führt nicht über endlose Highways, sondern meistens über beschauliche Landstraßen mit großartigen Aussichten, durch Ortschaften, die zum Verweilen einladen. Wenn es einmal anders kommt, als wir erwarten, wechseln wir eben auf die Autobahn, eine Bezahlstraße mit Standardaufbau: Erdwall zur Rechten, Mittelstreifen, Erdwall zur Linken. In jede Richtung brettert Verkehr über 3 Fahrstreifen. Dort, wo Du reinfährst, gibt Dir der Automat ein Ticket, dort wo Du rausfährst will er Dein Geld.

Unser Quartier verlegen wir nach Saint Rémy-de-Provence, eine kleine Stadt, die viel zu bieten hat. Ein guter Ort, Besuch zu empfangen für unser kleines Familientreffen mit dem weitgereisten Sohn, der schon so viel kennt, aber keinen Schimmer hat vom südfranzösischen Flair. Der Charme der Kleinstadt, interessante Ausflüge in die Umgebung und eine Auswahl lukullischer Spezialitäten überzeugen offenbar, dass sich das Wochenende lohnt. Wenn dann noch eine Verlängerung herausspringt, weil Zugführer streiken und die Fluglotsen, mit einem Zusatztag Tag in Marseille, dann nennt sich das: Felix im Glück.

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Lust auf Mitwandern?

Private Trekking-Tour im Schatten des Mount-Everest

Wir planen gerade eine Trekking-Tour in den relativ unberührten Osten Nepals. Dabei wollen wir durch das wundervolle Arun-Tal wandern bis zum Makalu Basecamp. Maximal werden wir auf 5.000 Meter kommen, natürlich mit einer guten Akklimatisierung, um uns an die Höhe zu gewöhnen. Unterkommen wollen wir in einfachen Hütten, in Ausnahmefällen auch im Zelt.

Begleiten lassen wir uns von einem qualifizierten Guide, den wir schon seit einigen Jahren kennen und vertrauen, das Gepäck wird einem Porter übergeben.

Wir könnten uns vorstellen, dass so eine Tour auch für andere Nepalfreunde oder solche, die es werden wollen, interessant ist und würden uns freuen, wenn sich Mitwanderer finden lassen, die diese tolle Tour mit uns erleben möchten. Maximal soll unsere Gruppe aus nicht mehr als 8 Personen bestehen, Guide und Träger nicht mitgezählt.

Ganz wichtig, dies ist keine kommerzielle Veranstaltung. Einzig der Guide, Träger und Hüttenwirte verdienen daran, nicht aber Agenturen oder Vermittler:, wir selbst natürlich auch nichts.

Lust dabei zu sein? Hier die Eckdaten der Reise:

Treffen in Kathmandu: 11.Oktober – Flug nach Tumlingta: 12.Oktober – Trekking bis 30. Oktober Rückflug nach Kathmandu: am 31.Oktober 2018

Wer mitmachen will, melde sich bitte per E-Mail, dann können wir uns auch über weitere Details zur Route, Anreise, natürlich auch die Kosten etc. austauschen.

Laufen in Le Lavandou

Wer uns kennt weiß, dass wir auch auf unseren Reisen nicht auf das Laufen verzichten mögen. In Indien oder Südostasien bedeutet dies, dass wir uns aufgrund der starken Sonne und der hohen Temperaturen schon kurz vor Sonnenaufgang aus dem Bett quälen und auf die Laufstrecke begeben. Das fällt nicht immer leicht, auch wenn oft herrliche, frühmorgendliche Stimmungen und romantische Sonnenaufgänge für das frühe Aufstehen entschädigen.

In Frankreich, wo die Temperaturen – besonders jetzt in der Vorsaison – deutlich gemäßigter sind, fällt es uns bedeutend leichter, mit Freude unserem Lieblingssport nachzugehen. Ein halbes Stündchen Laufen lässt sich irgendwie immer einrichten. Per Zufall sind wir auf eine ideale Laufstrecke gestoßen, die von La Favière nach Le Lavandou führt und wieder zurück. Insgesamt sind es ungefähr 6 km, über größtenteils sehr ebenes Terrain, aber Achtung, es gibt keinen Schatten und zur Hauptsaison dürften hier zu viele Spaziergänger unterwegs sein, was auf den schmaleren Passagen problematisch sein kann.

Man parkt den Wagen am Yachthafen von La Favière auf dem Boulevard du Port auf einem der unzähligen Parkplätze und biegt am Ende des Boulevards rechts ein in den Sentier du Gouron.

Auf einem Asphaltweg geht es erst ein kleines Stück recht steil bergauf, bevor es nach einer scharfen Linkskurve stetig bergab Richtung Le Lavandou geht, das man schon in der Ferne sieht.

Der Asphaltweg geht über in einen Holzbohlenweg, der immer entlang des Strandes und des Meeres führt.

In Le Lavandou angekommen, geht es weiter auf der Uferpromenade, die in der Vorsaison und bei nur mittelprächtigen Wetter noch schön leer ist, so dass man entspannt bis zum Ende des Hafens laufen kann.

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Weiter in den Süden

An einem Mittwochmorgen im März, dem letzten vor Ostern, bereiten wir uns auf die Weiterfahrt vor. Einpacken, frühstücken, Auto beladen. Auf so einem Kurztrip sind wir mit mehr Gepäck, beladen als bei unseren Fernreisen. Klar, so ein Kofferraum nimmt willig mehr, auf als zwei tragende Hände schleppen wollen; da kommt es auf etliche Kilos zusätzlich nicht an. Reiseluxus pur, für uns.

Die gut 120 km Entfernung von Lioux zum nächsten Zielort gestalten wir als erweiterte Sightseeing Fahrt. Entschleunigt cruisen wir durch die Provence, nicht nur weil es überall diese unsagbaren Radarkontrollen gibt, sondern weil es einfach Spaß macht, durch dieses bezaubernde Postkartenidyll zu kurven. Geplant legen wir mehrere Stopps ein, an Orten, die wir unbedingt noch sehen wollen, bevor wir die Region verlassen. Sogar eine Miniwanderung haben wir uns vorgenommen.

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Roadtrip-Tagebuch

Gute 3 Monate Aufenthalt in der Heimat sind eigentlich gut auszuhalten. Es sei denn, diese Zeit fühlt sich an, wie eine Verbannung nach Sibirien. In der Tat hat uns das ungemütliche Wetter der letzten Wochen motiviert, einen Fluchtplan auszuarbeiten, den wir jetzt umsetzen. Parole: „Nichts wie weg in den sonnigen Süden“.

An einem Donnerstag Ende März beladen wir unseren Blauen mit allem, was wir brauchen, uns für einige Wochen wohl zu fühlen. Falls etwas fehlt, besorgen wir es uns Vorort, wir bleiben ja in der Zivilisation, unser Ziel ist nämlich der Süden Frankreichs.

Die Umstände am Tag der Abfahrt erleichtern den Abschied: Mieses Vor-Osterwetter, 4 Grad, die sich dank Chillfaktor anfühlen wie eine zweistellige Temperatur im Minusbereich, es graupelt, der Himmel schwelgt in fahlem Dunkelgrau, es riecht förmlich nach Winter.

Der Reiseanfang ähnelt einer Rallye durch die verschiedenen Kältezonen eines gigantischen Eisschranks. Wir starten im Tiefkühlfach (Norddeutschland) und landen nach etlichen Stunden im Gemüsefach, dem Süden unseres Landes, wo auch nicht die gesuchte wohlige Wärme herrscht. Das ist nicht der Durchbruch, den wir erhoffen, da geht noch mehr. Oder mit anderen Worten: Besser ist noch lange nicht gut genug. Abgesehen davon, Touren über unsere heimischen Autobahnen sind alles andere als vergnüglich, ist man nicht gerade als Baustellen-Spotter unterwegs.

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