Gruss vom WEG in alle Welt

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Ein kleiner Sprung zurück in der Zeit: 1970er Jahre. Ich befinde mich auf dem Landweg von Istanbul nach Mumbai, das zu jener Zeit noch Bombay heißt. Wie schon so oft warte ich, mit einer Handvoll Ansichtskarten, in einem Postamt darauf, passende Briefmarken zu bekommen. Das Gebäude in einer wildfremden Stadt zu finden, ist nicht einfach, aber irgendwie klappt es immer. Tatsächlich ist die Schneckenpost der einzig funktionierende Weg, mit den Daheimgebliebenen zu kommunizieren

Postämter in diesem Teil der Welt haben immer das gleiche Gesicht: Ernst dreinschauende Beamte, die aus abgewetzten Folianten bunte Wertzeichen heraustrennen und mit mächtigem Stempelhammer entwerten, aber nur wenn du es ausdrücklich verlangst. Ansonsten gilt quasi stillschweigend, dass die Post im Hinterzimmer landet, wo Briefmarken wieder abgepuhlt und der Rest, ohne lästigen Versand, gleich vor Ort entsorgt wird.

Mit gutem Karma oder viel Glück finden die gestempelten Postkarten erst Wochen oder Monate später ihre Empfänger, lösen Riesenfreude aus, werden im Wohnzimmer ausgestellt und schließlich final im Familienalbum archiviert, den nächsten Generationen zur Ansicht.

Großer Sprung zurück in die Gegenwart. Noch immer reise ich viel und fern, heute zusammen mit meiner Frau. Oft stöbern wir beide in Buchläden oder Souvenirshops, auch in den Ecken, wo die Postkarten ausgestellt sind. Denn nicht alle, die uns nahestehen, lassen sich elektronisch erreichen. Das kleine Quäntchen Nostalgie, der Gang zur Post, das Frankieren und der Versand lässt sich meist gut erledigen. Allerdings existiert nach wie vor die Unsicherheit, ob unsere Karten ihre Empfänger unversehrt erreichen. Zeitnah vor allem; Grüße zu Ostern soll nicht erst der Weihnachtsmann abliefern.

Glücklicherweise ist das inzwischen kein wirkliches Problem mehr. Als Lösung bietet sich an, die reale Welt des Verschickens von Karten mit den Vorteilen zu kombinieren, die heutzutage digitale Messenger bieten. So wie die Leute von MyPostcard es mit ihrem Service anbieten. MyPostcard ist ein kleines aber feines internet-basiertes Werkzeug, das sich weltweit nutzen lässt und übrigens auch als App verfügbar ist. Damit lassen sich zu jedem Anlass und ohne viel Aufwand Postkarten aller Art generieren. Entweder gestalten wir den Gruß individuell mit eigenen Motiven, oder wir bedienen uns aus dem Katalog mit fertigen Designs. Ergänzt um unseren persönlichen Text erreicht diese Karte als echte Postsendung den Empfänger unserer Wahl. Sicher, zuverlässig, schnell und natürlich richtig frankiert. Ehrlich, was ist schon eine digitale Nachricht gegen den haptisch erlebbaren Charme einer lieben Grußkarte im Briefkasten.

Wer MyPostcard erst einmal kostenlos ausprobieren will, gibt in der App – nach der Registrierung – einfach den folgenden Code ein: “Postkartenliebe”

Für uns ist das eine bequeme Sache, die wir gerne empfehlen. Tatsächlich enthält dieser Beitrag Werbung, für die wir eine kleine Gefälligkeit erhalten. Das hat allerdings den Inhalt und unsere Meinung zum Produkt nicht beeinflußt, denn was wir weniger gut finden, schafft es gar nicht erst auf unseren Blog.

Schade, dass es so etwas vor 40 Jahren noch nicht gab. Ich habe keinen Schimmer, wieviel Postkarten nie zuhause ankamen und seither im Nirvana der verschwundenen Grüße herumgeistern. Aber es soll ja schon Fälle gegeben haben, wo Briefpost erst nach Jahrzehnten zugestellt wurde.

Wenn Ihr neugierig seid, was wir sonst noch für Reisende empfehlen können, schaut einfach auf unsere Tipps hier im Blog.

 

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