Seltsames Indien – Teil 1

Angekommen in einem kleinen Paradies, wo alles friedlich und gut erscheint, Freundlichkeit um einen herum ist und eine grandiose Entschleunigung die Zeit anhält. Alles, was passiert, entscheidest du selbst und wenn du nichts entscheidest, ist es auch gut, dann passiert eben nichts. Wir sind in Goa, genauer gesagt im beschaulichen und ruhigen Süden Goas, in Palolem. Zeit, für einen kleinen Rückblick auf seltsame Situationen, auf Verwirrendes, die absurden Kleinigkeiten im Mikrokosmos des indischen Alltags, auf die Dinge, wo unser mitgebrachtes Erfahrungswissen kapituliert.

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Goa

Der Abschied vom Bundesstaat Maharashtra fiel uns nicht schwer, war doch Pune, besser bekannt in Deutschland als Poona, die Stadt, in der einst der Bhagwan sein Wesen trieb (oder sagt man Unwesen), unsere letzte Station dort. Ein wenig grauste uns vor der bevorstehenden Bahnfahrt, Abfahrt 16.35 und geplante Ankunft am folgenden Morgen um 5.40 Uhr. Wir hatten uns über das für Ausländer reservierte Fahrkartenkontingent noch bevorzugt Tickets für den klimatisierten Schlafwagen besorgt, in einem 4-Kabäuschen.

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Maharashtra hat zwei neue Gäste…

… uns beide nämlich und keiner hat es bemerkt, außer einem ausgemachten Witzbold aus dem Universum der 330 Millionen Hindugötter, der uns umgehend mit seinen Scherzen bombardierte.

Über Mumbai waren wir mit dem Zug in Aurangabad angekommen. Was immer diese Stadt in ihrer Historie an Größe erlebt haben mag, war uns relativ unwichtig. Aurangbad war ein gewollter Umweg, etwas mühsam zu organisieren zwar, aber unvermeidbar um Ellora und Ajanta besuchen zu können.

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Scherz 1 des witzigen Hindugottes bestand darin, unser beider Diarrhoe um einige Grade zu verstärken. Wer so etwas schon mal erlebt hat wird wissen, dass Medikamente eigentlich nichts nutzen. Was raus will, das soll auch den Körper verlassen können ud dafür eignet sich am besten die Abgeschiedenheit eines sauberen Hotels und Geduld. In aller Regel klingt das Übel dann nach einigen Tagen von alleine an. Die mentalen Alarmsignale: Thyphus! Cholera! gilt es auszusitzen, schliesslich ist der Indienreisende anständig geimpft.

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Bye, bye Rajasthan

Plätschernder Tee, kleine Plastik-Helikopter die uns umkreisen, Tüten voller Knabbergebäck in schrillbunten Tüten, ein eiskalter Luftzug, Geplapper und Gebrabbel, ein Holter-die-Polter unterm Gesäss. Vor uns hüpft ein Kind, rechts hinter uns schnarcht und rülpst es. Wo sind wir?

Richtig, im Air Condition 1. Klasse Abteil der indischen Staatsbahn, Richtung Aurangabad. Das vollumfängliche, flächendeckende Catering und Angebot von fliegenden Händlern, die im 10-Minuten Takt durch die Abteile streichen ist ein Bonus, den der Reisende wohl in jedem indischen Zug bekommt und der im Fahrpreis enthalten ist.

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Unsere letzten Stationen in Rajasthan

Der letzte Part unserer Reise durch Rajasthan, sollte zünftig, backpackermäßig erfolgen. Also, mit dem Bus. Das Ticket hatten wir schon in Jaisalmer besorgt und so wussten wir immerhin, von welchem Busbahnhof wir dieses mal mit einem Semi-Deluxe-Bus unterwegs sein würden. 4 Stunden würde es wohl brauchen, bis wir den letzten Zwischenstopp vor Udaipur, also Ranakpur, erreichen würden. Für dort hatten wir uns selbst eine Überraschung vorbereitet, nämlich die Übernachtung in einem Luxus-Ressort. Das muss manchmal sein, einfach, um die Mühsal zu vergessen, die manchmal unvermeidlich ist und außerdem haben wir für solche Anlässe ein Sonderbudget, nämlich den Hochzeitsfonds, gesponsert von unseren Freunden.

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