Unterwegs in Kerala

Mit Erwartungen und Befürchtungen hatten wir die Weiterfahrt nach Munnar angetreten. Erwartungen, weil unser voriger Aufenthalt im Hochland von Wayanad so rundum perfekt gewesen war und was die Befürchtungen anging: Bustickets waren nicht reservierbar, was darauf hin deutete, wieder 4 Stunden im Rumpelbus zu verbringen. Die Alternative, mit dem Taxi zu fahren, scheiterte dieses Mal an der Frage des Budgets.

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In und um Kerala

Die 5 Nächte im Varnam Homestay in Wayanad waren rundum höchst erquicklich. Ein entscheidender Faktor war die Atmosphäre, die sich gänzlich von der in einem Hotel unterscheidet. Da unser Homestay darauf verzichtet hat, Menüs à la carte anzubieten, sondern alle Mahlzeiten kollektiv bedient wurden, fanden sich alle Gäste regelmäßig am großen Tisch ein und es entstand etwas, was auf Reisen gar nicht mehr so selbstverständlich ist, nämlich Gesprächsrunden, wo jeder einbezogen wurde. Die Smartphones/Ipads/Notebooks waren mit einem Mal nicht mehr das Zentrum des Geschehens. Da werden dann Informationen ausgetauscht, Erfahrungen weitergegeben und Anekdoten erzählt und bei einigen kühlen Kingfisher Bieren und Zitronengrastees kann der Abend schon recht lang werden. Hi Steven, hi Susan, if ever you read this, it was a great time with the both of you!

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In Kerala, endlich!

Der Inbegriff all dessen, was sich mit Südindien verbindet, ist und bleibt Kerala. Varnam Homestay, WayanadSeit einigen Tagen sind wir in einer wundervollen Pension, hier “homestay” genannt, unterge-kommen. Zum ersten Mal haben wir so etwas wie all inclusive, also Unterkunft mit Vollverpflegung – und zwar feinste indische Küche, vom Frühstück bis zum Abendessen.

Die Fahrt mit dem Bus, nicht so kurz wie erhofft, aber auch nicht so lange, wie befürchtet, gab uns bereits einen Eindruck, was uns hier in Wayanad erwartet. Neben superfreundlichen Menschen, Bilderbuchlandschaften und milden Temperaturen, war die Sicht auf eine Gruppe wilder Elefanten, die plötzlich aus dem Dickicht vor unserem Bus auftauchte, für uns natürlich ein toller Einstieg.

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Oh my… Mysore…

Die Fahrt von Hassan nach Mysore im Express-Rumpel-Bus P1110131entpuppte sich als erträglich. Spottbillig, nicht immer vollbesetzt und durch die malerische Landschaft Karnatakas könnte man sie fast als vergnüglich beschreiben, wären da nicht die unvermeidlichen Spead Breaker, die sich heutzutage jedes Dorf in Indien gönnt, das etwas auf sich hält. Speed Breaker, das sind die Bodenwellen, die den Verkehr entschleunigen sollen. Mal trifft der Reisende auf nur 1 Welle, mal, wenn ich richtig gezählt habe, auf bis zu 10, was einem ohnehin schon geplagten Rücken gewaltig zusetzen kann: Die Busse sind in aller Regel ja kaum mit Stoßdämpfern ausgestattet, die diese Bezeichnung verdient hätten.

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Hamdullah, unsere Fahrer waren Muslime

Eigentlich war die Fahrt von Hampi nach Hassan (ca. 350 km) als normale Fahrt gedacht. Wenn schon Taxi, dann möglichst ohne Überraschungen, dachten wir uns. Das Auto war überpünktlich, unser Fahrer ganz offensichtlich ein Strenggläubiger. Sympathisch war er, freundlich lächelnd. Da unser Hindi/Gujarati/Mlayalam/Tamil und Marati immer noch grottig ist und des Fahrers Englisch sich davon nicht abhob, blieb unsere Konversation relativ einsilbig. Immerhin reichte es, um eine Empfehlung für einen Stopp an einer Art von ayurvedischen Hofladen zu befolgen, der sich gelohnt hat: wunderbare Fruchtsäfte, Tees, Gewürze, Marmeladen und was das Herz begehrt in den Regalen. Alles blitzsauber und preisgünstig.

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